Aufwärts stolpern

Aufwärts stolpern

Der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen

Transkript

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00:00:03: Aufwärts Stolpern, der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen.

00:00:08: Ich bin Lukas Huber, Fahrer von der Reformierten Kirchmeindlöhningen Gumpendinge im Kanton Schaffhausen

00:00:14: und ich bin Anna Neff, ordinierte Pfarrerin.

00:00:16: Ich arbeite als Jugendarbeiterin in den Stadtkühlen Winterthur.

00:00:19: Der Podcast vom Landeskühleforum richtet sich an reformierte Kühlengemeinden.

00:00:24: Wie werden wir von einem Dienstleistungsanbieter mehr zu einem Beziehungsnetzwerk?

00:00:29: Zu einem Beziehungsnetzwerk, wo sich Menschen plötzlich fragen, ob der Christi auch etwas mit ihnen zu tun hat.

00:00:40: Das ist Staffeln elf, die Staffel mit den Gästen Episode neun.

00:00:44: Stefan Schwejo wievieren Freikirchen Gottesdienst?

00:00:54: In dieser Elften Staffel reden wir wieder mit Leuten, die etwas zeigen haben zum Thema Gemeindebau.

00:00:58: Diesmal können diese Leute aus Freicheilen.

00:01:01: Wir wollen herausfinden was wir von mir lernen können.

00:01:05: Heute reden wir mit Stefan Schweyer.

00:01:07: Er ist Professor für praktische Theologie an der Theologischen Hochschule STH zu Basel und er ist auch hier von verschiedenen Büchern und Berater für viele Gemeinden.

00:01:17: Stefan, sehr schön, dass du da bist und mit uns heute redest.

00:01:21: Kannst du dich kurz vorstellen?

00:01:23: Ja, danke vielmals für die Einladung!

00:01:25: Ich bin in einer freikirchlichen Familie aufgewachsen.

00:01:28: Wir haben Freikirche-Gemeinde gegründet, dort wo es das Name gibt.

00:01:33: Wir sind immer involviert, so mit dem Thema und den Menschen unterwegs zu sein, die noch keinen engen Bezug zum Glauben haben.

00:01:39: Und wie sie dann einen Bezug bekommen haben... Ich bin heute verheiratet auch mit einer Theologin bei Vater und Grossvater, wo ich selbst in Riechen hier arbeite als Professor und bin eben vielmehr in der Schnittstelle von Theologie und Kilen unterwegs.

00:01:57: Das ist ja diese Schnittstellung, die mich an meiner Forschung am meisten interessiert.

00:02:02: Und wir beide haben zusammen studiert.

00:02:04: Du bist, glaube ich, ein Jahr hinter mir gekommen und deine Frau hat mit mir zusammengestudiert.

00:02:11: Ganz genau.

00:02:13: Also Thema Gottesdienst!

00:02:16: Du hast es sehr mit diesem Thema beschäftigt.

00:02:19: Spezifisch sind die Gottesdienste in Freikirchen.

00:02:21: Verzähl mal, was zeichnet eine freikirchliche Wortesdienst aus?

00:02:26: Wenn ich so das ganz kurz sagen würde, im Vergleich zu anderen Gottesdienst, zum reformierten Gottesdiensten, zu römisch-katholischen Gottesdientchen sind es vielleicht drei Merkmale, die man nennen kann.

00:02:38: Nämlich dass Menschen sehr expressiv über ihre Glauben reden und entzeigen.

00:02:43: Das wäre das erste Merkmal, das zweite, dass der Gottesdiente ganz eng verbunden ist mit den sozialen Gemeinschaftserfahrungen.

00:02:52: Und das dritte ist die Musik, charismatisch Worship, praise and worship-Liedwurz, die omnipräsent ist.

00:03:00: Wow!

00:03:00: Okay, da haben wir etwas zu reden oder Anna?

00:03:02: Mhm.

00:03:04: Als erstes würde ich mich jetzt gerade wundern wie viele von diesem sind bewusste Entscheidungen, dass jetzt Frau Achille sagt genau so das sind die Merkmalen, die wir wollen, dass uns ein Gottesdienst hat.

00:03:16: Ich glaube, dass Freichele ihre Gottesdienst nicht so feiert, dass sie herrsitzen und sich eine Theologie zurechtlegen.

00:03:24: Was ist eigentlich unsere Theologie vom Gottesdienste?

00:03:26: Und wie können wir das am besten feiern?

00:03:28: So ein Philosophisch ist der Tradition entstanden.

00:03:31: Die freie Kirchlich-Gottesdienst-Tradition ist auch in Abgrenzungen gestanden zu den Gottesdiensten der grossen Kirchen.

00:03:39: Man wollte eigentlich nicht so formal sein, es musste lebendig sein und nicht mit vorgene Redewendung, sondern eher so, dass man alles an die Hochformulierung probiert.

00:03:53: Dass man auch nicht abhängig von komplizierten Ritualen, die uns am Alltag nicht vorkommt, sondern dass wir der Gottesdienst entstand damit Alltags die Nähe ritualer gestaltet, also mit Muster wie wir sie kennen.

00:04:05: Wie es im Familienleben oder aus der Freizeitkultur.

00:04:08: Ich glaube aber das macht mir nicht bewusst und das ist einfach so entstanden.

00:04:12: Und das wird dann weitergegeben von Generation zu Generationen und dann modifiziert.

00:04:18: man kann sagen Frechile haben keine Gottesdienstbücher wo man sagt wie man muss Gottesdienste feiern Aber sehr klare innere Skripte Wo man auch weiss, wenn du in einer frechlichen Gottesdienst bist, kannst du das erste Mal gehen und weisst ungefähr was sich erwartet.

00:04:37: Und die Leute wissen es auch!

00:04:39: Und wer in der Verantwortung ist, weiß es auch, dass wir nicht zu viel durften daran Gottesdienste, sonst sind die Menschen irritiert.

00:04:47: Es gibt keinen Unservater aber die Gebette zum Beispiel ähneln sich dann doch immer relativ stark.

00:04:53: Ja, ganz genau.

00:04:54: Ich glaube das ist aber auch so wie in unserer Alltagserfahrung.

00:04:58: Wir wissen auch, wie wir reden und wir sagen nicht jedes Mal unsere Freunde auf eine ganz neue Art Hallo sondern haben auch diese Sachen ohne dass das irgendetwas mal festgeschrieben hat Aber weil sie uns im Leben sozusagen festgeschritten ist.

00:05:12: Ja, ja, spannend.

00:05:15: Expressive Glaubensausdruck oder irgendwie so etwas hast du es genannt?

00:05:20: Wieso sind denn die sehr persönlich gefärbten Beitrag so wichtig.

00:05:27: Ja, ich glaube also expressiven Glaubenswissrugs bedeutet ja dass man keine grosse Hemmnis hat zum zeigen was man glaubt und glauben sie überzeugig in Vordergrund stellen.

00:05:38: das verbindet einem ja auch miteinander.

00:05:41: Also es sind manchmal nicht unbedingt andere Faktoren, die einem verbinden oder der Glaube verbindet.

00:05:47: Gerade wenn das soziale Wichtigsel sein heisst, dass das einem verbindet, zeigt man auch.

00:05:54: In den Regeln wäre eine freichirchliche Gottesdienst sozusagen im Fokusbereich, wenn er Protagonistisch ist und von den Leuten gesehen wird.

00:06:03: Dort erwartet man, dass diese Leute das mit Überzeugung machen.

00:06:07: Das heißt, dass man ihrem Gesicht ablesen kann dass sie das Ernst und nicht Überzeugung meinen, was sie sagen.

00:06:16: Auch in der Predigter kommt das Häufige vor, dass freier Kirchliche Predigerinnen und Prediger sich selbst berichten und aus ihrem eigenen Leben erzählen.

00:06:25: Das gibt es auch im Gottesdienst.

00:06:27: Manchmal ist es sehr gottesdienstlich institutionalisiert.

00:06:32: also ich glaube bei den Methodisten oder bei den Baptisten heisst das Time of Concern

00:06:38: d.h.,

00:06:38: es ist so eine Zeit vom Leben teilen, wo man aneinander Anteil nimmt.

00:06:44: Wo der Einzelne auch etwas sagen kann.

00:06:46: Wo er einzeln zeigt wie er mit Gott unterwegs ist und das andere berichtet.

00:06:51: Und ich glaube es wird damit deutlich Christi nicht Profis einfach angeht sondern Christi ist eine Amateur-Geschichte und Christi hat mit dem Alltagsleben zu tun.

00:07:04: Das wird sehr stark unterstrichen durch diese Art von Gottesdienstgestaltung.

00:07:09: Ja, ja.

00:07:11: Ich finde das jetzt schon spannend, weil ich habe das Gefühl... Wenn ich jetzt sage Sprechen denke ich an die Leute, die vielleicht noch etwas freichelang kritisch sind und die irgendwie darüber geredet haben was sie auch freicheler Schwierig finden.

00:07:23: dann ist es meistens theologisch.

00:07:25: Und wenn's aber mal in einen reformierten Gottesdienst gegangen sind wo vielleicht ein bisschen freicherlich in die Zeit gehabt hat Dann haben sie eh noch eben dieses gemeint Sorry, man lernt es jetzt kompensiert.

00:07:38: Aber einfach ... dann war so etwas das was du beschrieben hast ist als freichierlich gesehen worden und dann ging es gar nicht mehr um Theologie sondern es wurde eigentlich.

00:07:45: sobald es persönlich wird sobalds dass Glaubes-Expressivität drin hat, dann hat man von aussen das Gefühl auch das ist jetzt freichärchlich und das stimmt ja in dem Sinne.

00:07:57: aber das ist in diesem Sinn auch nichts wo man aus reformierten Theologien kritisieren muss sondern es ist eine andere Form

00:08:06: Und im Normalfall hatte es in den Kilen immer Platz für das.

00:08:11: Also ich glaube, wer heute an einen katholischen Weltjugend geht und nicht von Anhieb wüsste, könnte es manchmal mit charismatischen Jugend-Events verwechseln?

00:08:22: Guter Punkt!

00:08:24: Das hat gar nichts mit der Theologie zu tun, sondern... Die Gottesdienstfarm.

00:08:29: Ich glaube schon, es gibt vielleicht schon gewisse theologische Akzente, die das nicht begünstigen.

00:08:35: Ich denke, dass eine Theologie, die sich stärker von einem gesellschaftlichen Mainstream unterscheidet, mehr darauf angewiesen ist, dass sie sich sozial bestätigt.

00:08:46: Dass man es zeigt und immer wieder sagt.

00:08:50: Wenn wir etwas vertritt, was eh alle vertreten, dann muss man es auch nicht immer sagen!

00:08:55: Dann kann man auch sehr zurückhaltend sein damit.

00:08:57: Aber wenn wir zu etwas am Start, das einem wichtig ist – vielleicht im Widerspruch zur Umgebungskultur – dann braucht es stärker das was jetzt zum Beispiel Peter Berger eine Blausibilitätsstruktur nennt.

00:09:13: Das heisst ein soziales Gefüge, wo wir das verstärkt und weiss mitgehören zusammen.

00:09:18: Wir sind diejenigen, die an Wunder glauben!

00:09:20: Wir glauben, dass sie uns wirklich von der Tote auferstanden ist.

00:09:24: Und wenn man in einem Kontext lebt und das nicht selbstverständlich ist, dann muss man es stärker zeigen.

00:09:28: Ich glaube, das ist eigentlich ganz normaler.

00:09:32: Also von dem her hat es auch leichte theologische Komponente mit dabei.

00:09:38: Hätte

00:09:39: es auch etwas damit zu tun, dass im Freikirchlichen Gottesdienst, in meiner Erfahrung mehr Leute mitarbeiten?

00:09:46: Normalerweise reformierte Gottesinstitut, klassische Prägung... Da gibt es einfach drei Leute.

00:09:51: oder der Fahrer, der redet.

00:09:54: Der Organistin, der Musik macht und der Messmer oder Sigrist und so weiter.

00:10:00: Liegt das auch an denen?

00:10:01: Ja also die Geldfreicheile sind eigentlich aus einer nichtveramtlichen Struktur entstanden.

00:10:10: Also wirklich als Amateur, als Leihbewegung... und dass man den Gottesdienst gemeinsam gestaltet hat.

00:10:16: Das zeigt sich heute noch selbst in einer, die eine höchere Professionalisierung haben, dass sehr viele unterschiedliche Leute zur Sprache kommen.

00:10:24: Und wahrscheinlich treten sie jeden Sonntag gleiche.

00:10:28: Also das wechselt einmal ... Du hast sozusagen nicht ein Amt, wo du immer hast, sondern es ist eher ein funktionales Amt für den Gottesdiest wahrnimmt.

00:10:42: Das gibt einen permanenten Rollenwechsel.

00:10:45: Man ist in unterschiedlichen Rollen unterwegs und das macht es natürlich schon so, dass viele sich auch hoch mit dem Gottesdienst identifizieren, weil sie können sagen, das ist unser Gottesdienste hier, gestalte ich mitten, da bin ich ein Teil davon.

00:11:02: Ich habe manchmal der Eindruck, in freikirchlicher Gottesdiente werden mehr Wörter gebraucht als in einer Reformierten.

00:11:10: Das ist ganz sicher so, ja.

00:11:12: Und ich glaube auch, dass es mit der Amateur noch gibt, wenn ich das Wort wieder brauche.

00:11:16: Vielleicht ist es etwas vergleichbar mit jedem Handwerker?

00:11:20: Ich habe auch ein paar Handwerkzeuge bei mir im Keller und ab und zu fastlich irgendetwas.

00:11:27: aber das braucht extrem viel mehr Zeit und mehr Umweg als wenn er einen Profi macht!

00:11:35: und du würdest mehr Nägel darin schlagen als der Profi Warschild.

00:11:37: Ganz genau!

00:11:38: Und man muss drei Anläufe machen, bis es richtig geht.

00:11:42: Der Profi macht einen Anlauf.

00:11:44: Ich glaube, Gottesdienst ist auch ein Handwerk.

00:11:47: Das wichtigste Handwerkszeug im Gottesdiensten ist der Umgang mit Sprach.

00:11:52: Das heisst, die Profis sind in den Regeln präziser und tun das knapper in der Sprache.

00:12:00: Es ist vielleicht ähnlicher wie bei Leuten, die gut tiften können?

00:12:04: Die können mit weniger Wortatmosphären arbeiten als Prosa.

00:12:09: Und ich glaube, Amateur negiert mehr zu Prosa als zu Poesie.

00:12:13: Das ist spannend!

00:12:15: Wenn wir uns am Alltag reden, reden wir auch nicht poetisch miteinander sondern wir sind prosaisch miteinander unterwegs und das macht man dann im Gottesdienst auch.

00:12:24: aber das ist auch... Ich glaube, das ist eine Stärke, weil es ein Nöchchen bringt.

00:12:29: Der Glaube ist ganz nöchig bei meinem normalen Leben.

00:12:32: Ich muss kein Poet sein, um zu glauben.

00:12:35: Aber gleichzeitig geht auch ein bisschen vom Schönen, vom poetischen Verloren, wenn das nicht mehr vorkommt und darum würde ich dann immer ... Also auch in diesen unzähligen Seminaren, die ich schon gehabt habe mit freikirchlichen Kielen zum Thema Gottesdienst.

00:12:55: drum arbet an der Sprache, an einer präzise und genauen Sprache immer ein ganz wichtiger Faktor.

00:13:01: Weil du das wie das ganze Geschehdichter und Wichtiger.

00:13:05: Man kann sagen es gibt aber sicher einen Ort wo wir auch in freie Kirchlicher Gottesdienste dichte Sprache haben, dass beim Singen.

00:13:15: Das war jetzt quasi schon die Überleitung zum zweiten Teil von der Musik.

00:13:18: Verzähl mal, wie meinst du das?

00:13:20: Ja ich glaube, dass das gemeinsame Singe Einer der wichtigsten Vollzüge ist in den Frechilen, weil das der Ort ist, wo man am stärksten erlebt, dass wir miteinander liturgische Handlungen machen.

00:13:34: Also nicht nur eine Einzelperson auftritt wie bei einem Erlebnisbricht oder einen Zügnis oder einer Predigt, sondern das wirklich gemeint als goddessdienstliche Akteurin in Erscheinung tritt und man das spürt.

00:13:50: Es schwingt miteinander.

00:13:51: ich höre dann eben dransingen Falls die Musik nicht zu laut ist, was es bei den Orgeln und der Band geben

00:13:59: kann.

00:13:59: Also

00:13:59: das kennen wir diese Problemartung an.

00:14:02: Aber ich glaube, das ist eine ganze tiefe Erfahrung.

00:14:05: Egal was wir jetzt gerade für ein Lied gut haben aber ein Gottesdienst gemeint wo laut sinkt, intensiv sinkt ist etwas extrem berührendes.

00:14:18: Und dort sind sie ja nicht die eigenen Worte.

00:14:20: also da würde der Freikirchler sagen Ich muss nicht mit eigenen Worten singen, sondern ich darf mich in Worte geben, wo wir gehen sind und in eine poetische Sprache, in eine dichtere Sprache.

00:14:36: Darum ist die gesungenen Form des gemeinsamen Gebets auch freiwillig ganz breit vertreten.

00:14:46: Ja, spannend!

00:14:47: Würdest du sagen, ein freie Kirchlichen Gottesdienst ist der Worship das Wichtigste?

00:14:55: Die meisten Freichele kommen aus einer Predigt-zentrierten Gottsehenskultur.

00:14:59: Es wurde in der Zwingli-Tradition gross geworden, wo die Predigt als das Wichtigste angeschaut wird und das andere ist quasi eine Rahmung oder eine Einführung zu der Predigt.

00:15:16: D.h.,

00:15:17: da glaube ich, dass die Meister den Predigt sehr bedeutsam.

00:15:22: Und auch erst durch die zwingstlich charismatische Bewegung hat der Worship-Test einen Stellenwert bekommen.

00:15:30: Auch durch diese Verbundungs- so genannte Lopriszeit, wo man dann ein paar Lieder hintereinander sinkt und das ist für viele Leute in dieser Tradition auch doch ein sehr bedeutsamer Ort geworden, wo jetzt heute viele sagen würden, dass es den intensivsten Ort der Begegnung mit Gott

00:15:50: sei.

00:15:52: Also vielleicht so ähnlich wie eukaristische Traditionen würden sagen, wir haben unsere intensivste Begegnung mit Gott im Abend gemalt in der Eukaristeine.

00:16:01: Wird mir dann auch nicht einer vielen sagen?

00:16:05: Der Worship ist quasi eine Art, wie ein Equivalent, ein Ort von der intensiven Gotteserfahrung und ich kann das ja schon anvollziehen.

00:16:16: also ich finde es hat ja gute biblische Gründe.

00:16:19: Das sind die Doxologien in der Verheerung von Gott.

00:16:22: Das Wundergeschehen, das Gott seine Herrlichkeit mit uns selbst teilt.

00:16:26: Die, die wir ihm zusprechen, dass es wieder auf uns zurückspiegelt und durch einen Kreislauf von Herrlichkeit geht oder von Doxa, wie er mir immer das nennt.

00:16:37: Und dann noch verbunden mit dem Singen, welches uns doch anders berührt als ein Auslosen, da kann ich das schon anvollziehen.

00:16:44: Wir nehmen potenziell nochmal Wunder was ... Wenn ich die Texte leise, dann kommen dort schon sehr viele Dinge vor, die nicht alltag sind.

00:17:01: Blut, Lamm,

00:17:04: König...

00:17:05: Und so weiter, wieso das auseinander?

00:17:08: Weil die Musik ist ja das.

00:17:10: Ich meine es nicht böse.

00:17:12: Die Musik ist im Grunde noch Karaokepop oder?

00:17:15: Es ist ja nicht Solo-Musik, sondern es ist eine Musik, was eben die ganze Gemeinde eben Karaokepop und diese Texte sind soweit weg.

00:17:25: Ja ich glaube das hat tatsächlich mit dieser Verdichtung der Sprache zu sein.

00:17:29: Das sind natürlich symbolische Sprachen, das sind hoch aufgeladene Symbolen die das verdichtet und manchmal, wie in allen Lietraditionen, dann gibt es Direkte, die machen das besser und schlechter.

00:17:44: Auch eine Sprache, um musikalisch gesehen.

00:17:47: aber ich glaube tatsächlich dass der Ort ist, wo diese auch häufig sehr... biblisch aufgeladenes Sprach, also dass es biblische Bilder sind, die einen zentralen Stellenwert haben.

00:18:04: Manchmal ist eine Zufälligung aneinander gereist und manchmal auch vermischt.

00:18:09: Also dass es so Motivvermistungen gibt, wo nicht so viel Sinn macht, wenn man's rational überlegt.

00:18:16: Aber vielleicht hat das auch ein bisschen damit zu tun?

00:18:18: Das ist vielleicht wie wenn ich als Amateur meiner Frau ein Liebeslied schreibe... Ist das auch nicht ganz kunstgerecht?

00:18:27: Ja, ihr verstand es

00:18:30: ja.

00:18:31: Wir sind glaube ich noch nicht oft die Leute begegnet, die gesagt haben dass sie in einem normal reformierten Gottesdienst bei den Augell Musik und Kieleliedern die intensivste Gotteserfahrung erlebt haben.

00:18:42: Was denkst du an was liegt das?

00:18:45: Ich glaube, dass die reformierte Logik eine ist, wo der Gottesdienster Erfahrung in der inneren Andacht verordnet wird.

00:18:55: Also ich bin eigentlich dort, ich mache diese Gottesdienst-Erfahrung und es ist gar nicht, ich sage mal... Ich bin nicht gewiss, dass sie gar nicht so erfahrungsorientiert

00:19:05: sind.

00:19:06: Es ist viel stärker in einer höheren Kultur verankert und der reformierte Gottesdienste hat ja jetzt nicht einen gewaltigen dramaturgischen Höhepunkt eben wieder charismatisch Worship Die eukaristische Abigmalsvier.

00:19:26: Auch viel weniger stark als der Luther ist Gottesdienst, das jetzt noch mal theologisch prägt, wo nach dem Verständnis vom Luther predigt so etwas wie eine ausdehnte Evangeliumszusage, ein Zuspruch von Evangelium.

00:19:39: Wir können sagen, wie eine Ausdehente Absolution auf unses Sünder sei hier, Die Predige selbst ist nicht etwas pädagogisch, didaktisch oder lehrmässig, sondern der Zuspruch vom Evangelium her.

00:19:56: Also relativ höchere, man könnte sagen, sacramentale Aufladung von den Predigen während die Reformierten schon eine klassische Lehrpredigung haben.

00:20:04: Das Vorbild für die Reformierte Prediger ist der Propheten, der inner spricht in einer Gemeinde- und Gesellschafts-Situation und weniger der Priester wo die Leute mit Gott verbinden.

00:20:17: Also so würde ich das wahrnehmen von aussen, ich weiss nicht ob ihr dann zustimmen würdet.

00:20:22: Spannend ja!

00:20:23: Jetzt in deinem Buch kannst du mal den Titel ein bisschen sagen?

00:20:27: Von dem Gottesdienst-Buch.

00:20:28: Ja also es gibt verschiedene Bücher aber ich habe dann aufgrund der Erfahrungen ein Büchlein geschrieben wo eine Gemeindelleut gerichtet ist.

00:20:38: Das meinst

00:20:39: du genau.

00:20:40: Gottesdienst gestaltet... Ich weiss gar nicht.

00:20:43: Gottes sind Verstehen, Gestalten und Feiern.

00:20:47: Das ist ein Buch, das eine einfache Theologie des Gottesdienstes enthalten, der knapp formulierte und dann durch die einzelnen Gottesdienstchen handlungsfeldergarten mit sehr praktischen Anregungen wie man diese so gestalten könnte, dass das Gottesdienschtliche Leben auch in Frechilen etwas dichter werden könnte.

00:21:07: Und ein bisschen stärker im Bewusstsein, es ist der Leben Gott was wir mit ihm zu tun haben und wo man ihn begegnet.

00:21:14: Wie können wir deutlich machen, dass Gottesdienst mehr ist als nur eine nette Begegnung von Leuten, die ich halt cool finde?

00:21:21: Wie kann man deutlich machen das es mehr ist, als ein Konzert?

00:21:24: Wie geht es deutlich machen wie es mehr als ein Schulstund ist, sondern dass es wirklich ein Feier ist für den gemeinsamen Begegneit mit Gott?

00:21:32: Ja weil gerade in deinem Buch habe ich ja schon gemerkt du hast auch ein bisschen ambivalenzverhältnis zur wurschen Kultur.

00:21:38: also du schreibst dort Das Zeichen ist auf einer Grafik, dass die Band nicht vorne stehen und gegen Leute singen wie in einem Rockkonzert.

00:21:50: Sondern die Band soll auf der Seite sein, damit man sich gemeinsam gegen vorne ausrichtet.

00:21:57: Ja, vielleicht der erste Gedanke so, wenn ich gut ein Kind verstehe, wäre das die ganze Gemeind-Band?

00:22:05: Ja genau!

00:22:07: Also die Gottesdienst hat ja genau nicht so einen Event- und Konzertcharakter, dass da vorne irgendein paar Leute Gottesdienste machen.

00:22:15: Und wir wissen, was auf der Zuschauertribüne sitzen.

00:22:19: Also in den Zeiten von der Fussball WM ist es nicht so, da vorne ist Spielfeld und wir sind auf der Zuschauertribüne, sondern die ganze Kille ist das Spielfeld.

00:22:30: Also ich meine jetzt im positiven Sinn alle vierten Gottesdienst mit.

00:22:34: Und darum kann man natürlich die Überlegung, wie man besser zum Ausdruck bringen kann, dass ich mich nicht auf die Band ausrichte sondern das Gesamtband von Gemeinden und Musikern sich miteinander auf Gott ausrichtet.

00:22:50: Ja.

00:22:50: Und warum sollte man die Band nicht frontal wie in einem Rockkonzert zu

00:22:54: sein?

00:22:56: Einerseits ein Symbol und andererseits eine Hilfe, damit wenn ich in meiner normalen Gottesdiensthaltung bin und normal sozusagen führe und schaue, dass sich als erstes nicht quasi schauen, was wir jetzt für einen Sängerin oder für einen Gitarist haben.

00:23:12: Und finde ich das cool?

00:23:13: Oder finde ich es auch nicht cool?

00:23:14: Sondern dass meine Sinn auf Gott ausgerichtet könnte sein und weniger von Gott abgelenkt werden.

00:23:21: Ja also die letzten Was die Musik angeht, Worship-Teile.

00:23:27: Die jetzigste Momente habe ich erlebt, wo im Boxenstopp die Band bei einem Lied, der sie wirklich sehr gut eingeleitet hat, plötzlich ganz zurückgegangen ist?

00:23:37: Ja ja, Agapella gesungen... Nur

00:23:39: noch Agapellas!

00:23:40: Ich habe schon einfach geschaut, dass es nicht auseinander geht und dann plötzlich meint sie.

00:23:44: Es hat natürlich auch viele Leute gegeben und das ist ein körperliches Ereignis.

00:23:51: Ich glaube, das ist ganz stark.

00:23:53: Das kann man lernen voneinander.

00:23:58: Ich glaube auch, dass wir es brauchen.

00:23:59: Wir sind in einer extrem erfahrungshungsigen Gesellschaft.

00:24:05: Aber der Erfahrungshunger wird über ein Konsumhaltig gestylt.

00:24:12: Das heisst, unsere Erfahrungen im Musik stillen wir über Musikkonsum Und nicht in dem, dass wir selber singen.

00:24:21: Wir stellen unsere Sehnsucht nach Erfahrung durch Event-Anbieter, die uns Adrenalinkicks schenken.

00:24:31: Das heisst ... Wir leben in einer Zeit, bei der wir unsere geüffene Sehsucht nach Erfahrungen, das uns als Mensch zu tief eingeschrieben ist, eigentlich durch häufige Sachen erfüllen lassen.

00:24:44: Und ich glaube, dass wirklich der Unterschied dort ist, wo ich als Mensch aktiv in eine liebhafte Erfahrung einbezogen bin.

00:24:52: Wo ich mich selber als selbstwirksam erfahre.

00:24:57: Dass ich sozusagen mein eigenes Instrument bin und dass ich selber anfange zu schlingen.

00:25:01: Dass sich selber anfangen zu reden, dass sich selber abbetten.

00:25:07: Ich nicht etwas konsumiere sondern... dass ich ihnen Haltung gebracht werde, wo ich ihnen wirklich ein Gespräch verwickelt wird.

00:25:16: Wo ich aktiv bin.

00:25:18: Das macht etwas mit uns und ich glaube darum, dass eigentlich alle Gottesdienstformen, die das beachtet, Zukunft haben.

00:25:28: Und jetzt, theologisch gesehen kann man sagen wenn ich davon ausgehe, dass es Gott wirklich gibt und dass seine Realität nicht einfach nur Einbildung ist oder eine gute Gedanke sondern dass der Heilige Geist unter uns ist und wirkt, dann rechne ich eigentlich damit.

00:25:44: Dass er in allen ... unseres menschlichen Gottesdienstlichen Verhalten nimmt und uns über uns selbst rausläuft.

00:25:52: Und das ist die Erfahrung, die einem Gottesdiensteufe verleiht?

00:25:57: Ja!

00:25:59: Jetzt müssen wir schauen, dass wir überhaupt mit den Themen durchkommen.

00:26:02: Aber eine Frage zu der Musik würde ich noch stellen wollen und zwar ich beobachte das in vielen Freikirchen alte Lieder sind zehn Jahre alt.

00:26:12: bei uns sind alte Liedern dreihundert vierhundert Jahre alt.

00:26:17: würdest du sagen ist es ein Verlust, dass alte Lider zehn Jahre old sind?

00:26:22: Ich tue Lieder eigentlich nicht nach einem Entstehungsalter beurteilen, sondern ob das was sie singt, sozusagen das neue Lied ist.

00:26:31: Also ob sie vom neuen Singen der Erlösung von Jesus Christus und der neuen Schöpfung die wir innen verwoben sind.

00:26:37: Und dann ist es nicht ein Altslied, sondern ein neues Lied.

00:26:40: Okay!

00:26:41: Und diese Erfahrung wenn man das macht... Es gibt alte Lieder, die ganz alte Lierder sind und es gut ist dass man die nicht mehr singt.

00:26:48: aber es gibt Lieder aus früherer Zeit, weil eigentlich neue Lieder sind Wie bei den Psalmen, die wir mit in das neue Wirken von Gott haben.

00:26:56: Wenn man diese Erfahrungen macht, sind es nicht dreihundertjährige Lieder, die heute aufführen wie ein Theater aus einem Shakespeare-Stück, der uralt ist sondern es wird neu unter uns lebendig.

00:27:09: und ich halte das für ganz wichtig weil Gottesdienst heisst ja wir feiern zusammen mit dem Himmel, wir feieren zusammen mit den Universalen Kielen zu allen Zeiten und an allen Orten.

00:27:19: Die Vergangenheit wird neu unter uns lebendig.

00:27:24: Darum glaube ich, dass das Liederschatz von unseren Väter und Müttern enorm wichtig ist.

00:27:30: Und ja, darum halte es für eine Verarmung, wenn man nur ganz frisches Lied gut sinkt.

00:27:37: Gleichzeitig wäre es eine Verarming, wenn wir irgendwann den Knopf drucken und sagen jetzt haben wir den Höhepunkt erreicht von Gottesdienstlichen Musik und dann darf nichts mehr zu uns geben.

00:27:51: Ja, das verstand ich.

00:27:52: Sonst ist eine lebige Tradition, es ist etwas, was weitergeht und von daher plädiere ich sehr für einen Blended Worship in Amerika.

00:28:02: Also vom Anliegen, dass man auch probiert aus dem Schatz der ökumenischen Breite zu lernen für unsere eigenen Gottesdienstlichen Gestalten.

00:28:11: Und vielleicht kann man sagen, Das, was aus dem Gospel herauskommt.

00:28:18: Das, das aus dem klassischen Killerchoral rauskommt aber auch das, was in der meditativen Tradition herausklingt.

00:28:26: Wie diese alles Formen sind, die eigentlich unser Gottesdienst bereichert.

00:28:31: und ich bleibe hier sehr für eine Erweiterungslogik im Gottesdienste.

00:28:36: Also dass man nicht... Dass man die Einseitigkeit, die mit ihnen verhaftet ist aufbricht und sich ergärzt neu beschenken lassen?

00:28:46: Ja, das leuchtet ein.

00:28:48: Jetzt hast du gesagt der dritte Teil eines freie Kirchlichen Gottesdienstes ist es meinschaftlich.

00:28:55: Genau ja.

00:28:56: Verzähl bitte.

00:28:59: Das fällt teilweise schon auf wenn man die Räumlichkeiten anschaut dass sie in den Regeln nicht gotische Kathedrale sind wo unsere Blicke im Himmel anläuft sondern Fabrik annehmen Und Bistros und Kaffee, man kommt rein.

00:29:14: Es gibt Begegnungszonen und viele Freicheile nennen sich Begegningszentrum oder so etwas Ähnliches.

00:29:20: Das heisst vieles ist darauf ausgeleitet, dass man einander trifft.

00:29:25: Und das ist ja auch etwas sehr Schönes.

00:29:27: Tatsächlich eine Erfahrung, dass Christus Menschen zusammenführt, die einander sonst nicht sehen würden.

00:29:34: Das dürfen wir nicht unterschätzen.

00:29:35: Das heißt es ist wirklich etwas ganz Wunderbares.

00:29:39: Aber manchmal fällt es sich etwas schwierig, um das soziale Miteinander mit Gott zu kommen.

00:29:46: Manchmal scheint es dann so, dass die Gemeinschaft beim Kaffee die wichtiger Gemeinschafterfahrung ist als gemeinsam vor Gott zu stehen und das wäre dann auch schwierig, wenn das so ist.

00:29:58: Aber ich würde zunächst die Schönheit sagen, dass man diese Erfahrung macht, dass wenn Jesus so in Züssigkeit riecht, dass er nicht allein bleibt sondern Teil wird vom Volk von Gott.

00:30:11: Und das zeigt sich ganz konkret mit den Menschen, die man kennt und trifft, wo man mit einem Rett, der man mit ihnen ein Teil des Lebens tauscht.

00:30:19: Also verstanden du das richtig?

00:30:21: Das war eigentlich jetzt eine theologische Bledway-E für das wir endlich eine anständige Siebtragmaschine kaufen.

00:30:32: Wenn ich jetzt so von der Priorität sagen würde, wenn Gott schon mindestens die gleiche Qualität

00:30:40: im Betten,

00:30:42: im Redigen und im Gottlober, dann bin ich gerne auch für ein Seid tragen Maschinen zu

00:30:49: haben.

00:30:54: Ja, ich glaube wir schliessen jetzt mal das Thema Gottesdienst ab und zum Abschluss dieses Teils nimmt es mich noch wundern.

00:31:00: Wie ist das für dich persönlich wenn du in einem Gottesdienste bist einfach als Gemeinsmitglied mit all dem professionellen Hintergrund im Kopf?

00:31:10: Das kann man ja fast nicht mehr ausschalten.

00:31:13: Ein analytischer Hirne läuft mit und beobachtet.

00:31:18: Ich könnte nach jedem Gottesdienst vieles erzählen, was ich beobachtet habe.

00:31:22: Wie sich die budgischen Akteurs erhalten haben und so ähnliche Sachen.

00:31:27: Und es gibt ... Mir ist auch klar, dass ich mich manchmal selber im Werkstatt begegnet mit Gott.

00:31:33: Darum möchte ich mich bewusst auf diese Begegnung mit Gott einlassen.

00:31:37: Ich habe wie zwei Tricks, wo ich mich selbst etwas überwinde.

00:31:42: Der erste Trick ist, dass man nicht in einer beobachterten Position sitzen kann Also nichts an Rand, nicht auf die Embohre.

00:31:52: Nicht hinten in den Ecken sondern mitten in die Pulke rein.

00:31:55: Damit ich mich hinein gebe, das braucht mir manchmal Überwindung weil ich von meinem Naturell her noch ganz gerne am Rand sitzen würde.

00:32:04: Aber sozusagen dieser Schritt... Ich bin Teil der Gemeinschaft und ich gebe mich ganz in die Gemeinsschaft rein, dass es mir hilft.

00:32:12: Und das Zweite ist, dass sich bei jeder so laut wie möglich mit zu singen.

00:32:18: Ich

00:32:18: stand dazu, dass ich mich engagiere und mich tatsächlich hinein gebe.

00:32:23: Und es gibt nicht immer Garten, also nicht immer gelingt.

00:32:26: Zum einen sind die Jede so gerottenschlecht, dass bei allen guten Vorsätzen ich über den Vorsatz springe und einfach schiebe muss.

00:32:34: Aber hier und da ist dann wieder diese wundersame Erfahrung, dass der Gottesdienst an mir wirkt ... entgegen allen Erwartungen und zu dieser Berührung mit Gott kommt.

00:32:48: Und dafür bin ich unheimlich dankbar.

00:32:52: Das sind zwei mega gute Tipps, das nehme ich gerne mit!

00:32:55: Trotzdem wie in deiner Gemeinde?

00:32:58: Ist es ein Feedback oder wie ist das denn?

00:33:01: Also ich bin Teil des Gottesseinschleitungsteams.

00:33:04: Es gibt in diesem Gottesse inschleitungsteam Ab und zu Team-Meetings wird es erwünscht, dass sich zu einer Fassette von Gottesdienstlichen handeln.

00:33:15: Ein paar Impulse gibt, wo wir dann miteinander im Gespräch sind zum Beispiel zum Thema Becken und so endlich.

00:33:22: Aber sonst bin ich ein normales Gemeindlied.

00:33:23: Ich höre nicht zur Gemeindeleitung.

00:33:25: Das heisst, ich trage nicht die letzte Verantwortung für das Gottesdienstehandel.

00:33:30: Und es ist dann wie eine ganze pragmatische Lösung gewesen, die wir Gemeindemittelin geworden sind und mit der Gemeindeleitung gesagt haben.

00:33:38: Uns ist bewusst wenn man so quasi jetzt theologische Profis in den eigenen Reihen hat, dass manchmal für beide Seiten nicht so einfach.

00:33:45: Wir machen es so.

00:33:47: ich gebe dann ein Feedback wenn ich gefragt werde.

00:33:51: Das hat sich sehr positiv entwickelt finde ich und das großes Vertrauensverhältnis und ab und zu Werdet meine Frau und ich gefragt.

00:34:00: Manchmal ist es ein Predig-Feedback, manchmal ein Gottesdienst-Fedback, manchmal sind die Zusatzfragen der Gemeindenentwicklung zu.

00:34:07: Und ich finde das sehr toll!

00:34:09: Da gibt's viele Sachen, die ich anders machen würde als bei uns in den Gemeinden.

00:34:13: Dann muss ich sagen, hey Stefan was hast du für eine enge Vorstellung von Gottesdiensten und Gemeinden?

00:34:19: Gott ist viel grösser als ich und Gott kommt noch längst mit dem Gottesdientch klar, wo ich vielleicht schon längst nicht mehr klar komme damit.

00:34:29: Das ist für mich mehr Übung in mich einordnen und mich unterordnen.

00:34:34: Und auch das, was ich immer sage – im Gottesdienst spart es nicht um mich!

00:34:39: Das muss ich dann an mir selbst durchexerziere.

00:34:44: Das ist auch eine gute Übung.

00:34:49: Wir haben mit dir auch noch reden über ein anderes Bücherchen, den du geschrieben hast.

00:34:53: Das heisst Gemeinde mit Missionen.

00:34:56: Wie ist die These, in der du dir den Buch aufstellst?

00:35:00: Die These ist, dass wir in einer Gesellschaft leben, wo zunehmend secularisiert wird.

00:35:05: Und ich meine jetzt mit secularisiert, dass es zunehrend Menschen gibt, die gar keinen Bezug zur Religion haben.

00:35:12: Also wieder zu einer christlichen oder nicht-christlichen Religion, die eigentlich ohne religiöse Erfahrung aufwachsen, wo nie ein Umfeld kam, das ganz normal war.

00:35:25: Dass man bettet oder dass man lieber dazu geht und ähnliche Sachen, die keine Kenntnisse haben von biblischen Geschichten und keinen grossen Zugang mehr dazu.

00:35:35: Und ich glaube, dass unsere Chilene noch nicht so gut darauf eingestellt sind auf diese schnellstwachsende Gruppe in unserer Gesellschaft.

00:35:42: Das ist mit Abstand die schnellste wachsende religiöse Gruppe.

00:35:46: Und es gibt neue Fragen.

00:35:48: Das heisst, als Freikirchler haben wir uns in den Trophi eingestellt.

00:35:51: Die Leute sind Landeskircher aber nicht so überzeugte.

00:35:56: Entschuldigung liebe Landeskirkler!

00:35:59: Wenn ich das so sage ... Ich schaue das Verhalten auch kritisch an.

00:36:05: Und jetzt kann man sagen... Jetzt machen wir uns nicht so überzeugten Landeskierchler und freie Kirche.

00:36:11: Man

00:36:12: hat dann gesagt, dass lange nicht auf dem Papier Christ sei, du musst Gott persönlich kennenlernen?

00:36:18: Und jetzt stelle ich voll dazu zum Gott persönlich kennenlernen.

00:36:21: Ich finde, das ist tatsächlich so, dass der Glaube eine personelle Dimension hat.

00:36:26: Aber die erste Aussage, es reicht nicht, um auf dem Papier Christ zu treffen und immer weniger Leute zu suchen.

00:36:31: Die sind nicht einmal mehr auf dem Mapier Christ.

00:36:34: Und Rückblickend muss man sagen, man kann dankbar sein für alle, die mindestens auf dem Pappieren Christ sind und den ersten Zugang bekommen haben zu einer Welt, die grösser ist als unsere säkulare Welt wo vielleicht das Dach von einem geschlossenen Weltbild ein bisschen aufgesträngt hat, wo es die ersten Gespüre und Gefühle dafür gibt, dass das Leben grösser ist als das, was wir sehen und messen.

00:37:01: Und gröser ist, als mir selbst.

00:37:03: Von daher alles, was in Richtung einer Transcendenz erfolgt.

00:37:09: Dass es mehr gibt, als ich schon etwas davon ansetzte.

00:37:14: Das heisst aber, in einer Säkularenkultur braucht man vielleicht eine längere Zugangswege ermöglichen zu glauben.

00:37:27: Dass man sich länger herentasten kann.

00:37:30: Weil es einfach so weit weg ist von der Alltagskultur.

00:37:34: Im Normalfall können wir unsere Alltagskultur leben wie wenn es Gott nicht geben würde.

00:37:40: Und jetzt was heisst das im säkularen Umfeld Menschen helfen?

00:37:46: den Gott kennenzulernen, der scheinbar so weit weg ist und sich nicht direkt auftränkt im Alltag.

00:37:56: Das sind die Fragen, die wir in diesem Buch bewegen.

00:38:00: Also traditionelle reformierten Ansatzpunkte zum Beispiel zur Familie ist eine Kindertaufe.

00:38:06: Dann kommen die Familien und suchen Kontakt mit der Kirche – mit mir als offizieller Vertreter usw.

00:38:16: Führt man denn das mit der Familie?

00:38:19: Und das ist ein Ansatzpunkt, wo wir dann immer auch theologisch diskutieren können.

00:38:24: Da könnte man es lange über Freikirchen, Landeskirche oder Kindertäufe und so weiter.

00:38:27: Aber das ist etwas, was wir einen Ansatzpunkten hatten – überhaupt die Begegnung zu arbeiten mit den Familien, die allerdings auch immer weniger reformierte Familien mit der Taufe kommen.

00:38:39: Aber meinst du so einen Ansass zum Beispiel, dass man das dann braucht, um mit diesen Familien einen Weg zu gehen?

00:38:44: Ja, also jetzt im reformierten Kontext finde ich das ein hervorragender Ansatz von einem taufeorientierte Gemeindeaufbau, dass man das nutzt.

00:38:54: Aber nicht einfach nur um die religiösen Bedürfnisse der Eltern zu befriedigen sondern zum wirklich mit ihnen auch einen Weg zu gehen.

00:39:05: Im Blick auf ihre Kinder... Es war weit unterwegs mit den Kindern.

00:39:10: All das, was Kieler anbietet auf dem Lebensweg von Kinder und Jugendlichen zu der Inhalt des Glaubens.

00:39:19: Und vielleicht auch zum Vertufe der Verständnis, was es eigentlich bedeutet, dass man Teil vom Volk von Gott sein darf oder dass man das aktiv für sich kennenlernen und schätzen lernen kann.

00:39:31: Das finde ich sicher hervorragend, aber ich denke, dass die reformierte Kiele sich nicht auf das schaffen können... begrenzen.

00:39:40: Weil auch das jetzt noch voraus älteren, die ihre Kinder zur Taufe bringen.

00:39:45: Und Jesus schickt uns als Kieler nicht nur zu den Menschen, die eh schon wollen kommen, sondern er schickt unsere ganze Welt.

00:39:54: Das heisst, er schickte uns auch zu diesen Menschen, denen der Anfahrtsweg über Zäuglingstaufe nicht mehr sucht.

00:40:00: und darum glaube ich da stehen Frechilen und Landeskielen Hand in Hand nebeneinander in der Frage Wie mir die Menschen, die ihr Leben so gestalten wie wenn es Gott nichts gibt.

00:40:12: Wie wir ihnen Erfahrungen mit Gott ermöglichen können.

00:40:19: Nein, wir könnten das nicht ermöglichern aber wie man einen Raum schaffen könnte, dass sich Gott begegnet, dass sie etwas von der Liebe von Gott erfahren und von der Schönheit einer liebes Beziehung mit Gott.

00:40:30: Ja und wie macht man das jetzt?

00:40:33: Ich glaube das wäre fast ein nächster Talk.

00:40:35: Das bräuchte ich dazu.

00:40:37: Kannst du

00:40:39: das jetzt nicht in zwei Minuten zusammenfassen?

00:40:43: Ich würde sagen, es braucht missionarische Geduld von unserer Seite her.

00:40:48: ein ganz grosses Herz.

00:40:50: Ich glaube, dass im Kern einer christlichen und kirchlichen Praxis die Gastfreundschaft setzen würde.

00:41:00: Die Gastfreundschaft finde ich ein tolles Motiv, weil es selbst in der Bibel hervorkommt.

00:41:06: Das geht uns einladen an sein Tisch in der Gastfreündschaft.

00:41:12: Die Gast-Freundschaft ist nicht so eine verzweckte Handlung wie einen Vertreterbesuch von einem Versicherungsvertretern, der Unterschrift wünscht.

00:41:20: Eine Gastfreindschaft ist mehr den Ausdruck.

00:41:23: Ich bin euch beschenkt und teile mein Leben!

00:41:26: Mit dir, du bist ein Reichbeschenkt.

00:41:28: Als Gast bist du ein Geschenk für mich und ich werde im Gast reichen.

00:41:33: Das ist nicht mehr das seltsame Wächsler, wer ist in dieser Zeit die Gast?

00:41:36: Und wer ist der Gastgeber?

00:41:39: Das ist dann ganz schillernd und bunt aber es ist eine Art und Weise vom Leben teilen miteinander von einer natürlichen Haltung.

00:41:48: Was mir geschenkt ist, halte ich nicht für mich alleine als mit meinen Mitmenschen.

00:41:57: Du hast ja vorhin gesagt, das ist eigentlich ein Thema, wo alle kühlen etwas an.

00:42:02: Wie nimmst du das wahr?

00:42:03: Sind hier auch alle für sich selber am Antworten basteln von wie können wir dem Thema begegnen oder ist man da gemeinsam unterwegs?

00:42:11: Ich glaube wenn wir jetzt wirklich konkret schauen kann man sagen dass es zumindest eines Beispieles gibt von einem sehr grossen gemeinsamen Unterwachs in den letzten zwanzig-fünfundzwanzig Jahren.

00:42:23: Ich habe den Volksgeschicht vom Alpha-Kurs.

00:42:28: Vom Glaubenskurs, der ja vielleicht als ein Modell das abbildet.

00:42:32: Dass es eben nicht ein Event ist sondern eine Zeit wo man miteinander unterwegs ist verbunden mit Essen und Fragen, die man stellt und dass jetzt diese Initiative von Alpha Live doch sehr ökumenisch verbreitet ist also Freikirchler evangelische, reformierte Anglikaner römisch-katholische zusammenbringt.

00:42:59: Weil man hier merkt, da hat man ein gemeinsames Anliegen.

00:43:03: Man könnte ja ein bisschen knapp sagen es ist auch eine Wiederentdeckung von dem was die alte Kiel also die ersten Christen in den ersten Jahrhunderten als katechumenat hatten.

00:43:15: das heisst Leute Die Anfänger faszinierten sich von Jesus.

00:43:19: Mit ihnen ging man einen Weg, es gab eine Kuminat, um Jesus besser zu kennenlernen.

00:43:26: In der heutigen Bildsprache war es ein Art wie eine Datingzeit mit Jesus, bevor man dann im Bund in die Ehe mit ihm ging.

00:43:35: und diese Datingzeiten sind sehr gute Möglichkeiten auch in einer säkularen Gesellschaft.

00:43:44: Ja, spannend!

00:43:47: Jetzt hatten wir viel von freikirchischen Gottesdienst.

00:43:51: Du redest schon aus einer dezidiert-freikirchen

00:43:54: Sicht,

00:43:55: was kann die reformierte Kirche von dem, der du dir erarbeitet hast lernen?

00:44:03: Also ganz ehrlich würde ich ja die Frage lieber umkehren.

00:44:06: Was könnte Freikirche vor Landeskilen leeren?

00:44:10: und ich glaube etwas vom Wichtigsten, das sie von Landeskielen leeren können ist dass man nicht eine gewisse Glaubensintenzität voraussetzt, um dabei zu sein.

00:44:22: Und bei vielen Frechilen gibt es manchmal einen Art Exklusivcharakter.

00:44:26: Das heisst, wenn du keine hohe Glaubenradikalität hast, dann kannst du bei uns nicht dabei sein und die Schwelle manchmal recht hoch ist... Vielleicht bei der Landeskirche ist es manchmal umgekehrt.

00:44:40: Bitte ja nicht radikal, sondern nur ganz nicht.

00:44:45: Aber ganz grundsätzlich kann man das lernen und dürfen in unterschiedlichem Glaubensintensität Teil sein von den Kielen, Teil vom Volk von Gott.

00:45:00: Und da könnte Freikiller etwas von Landeskilen lehren.

00:45:04: Ich glaube natürlich auch, dass es im Liturgischen einiges gibt.

00:45:07: Ich schaue dort aber vielleicht nicht zuerst in die reformierte Kille, sondern in die römisch-katholische Kille.

00:45:13: In der anglikanischen Tradition, wo doch noch ein bisschen ... Theologisch häufig etwas stärkere Liturgien haben.

00:45:20: Ich möchte euch jetzt nicht zu nahe treten!

00:45:22: Aber Punkto Gottesdienst sind ja die reformierten Kille in der Schweiz und freie Kille gar nicht wahnsinnig weit voneinander weg.

00:45:30: Also auch in den reformierten Küllen von der Schweiz gibt es keine sozusagen vorgeneine Gottessinnspücher wo man folgen muss.

00:45:38: Und auch dort schlägt die Glaubenspersönlichkeit vom Pfarrer voll durch in all seinen Gebäten, seine Predigte im ganzen Gottesdienst und bietet sozusagen die Liturgie kein Gegenpult zur Subjektivität der Pfarrpersonen.

00:45:53: Also das sind wir am endlichen Ort, aber ich glaube, man kann uns andere geschissliche Traditionen sehr viel lernen.

00:46:02: Ich glaube was ... Landeskiller von Freikillern können lernen.

00:46:06: Freikiller haben gelernt, dass in einer Minderheitssituation fröhlich unterwegs sein als Christ und sich durch das nicht ihre machen lassen.

00:46:15: Sie haben auch zum Glauben stehen, ein trotz Widerstand, sie haben geklärt wie wichtig es miteinander ist im Glaubensleben.

00:46:26: Und das glaube ich sind Wege, die Landeskille vielleicht von Freichillern lernen können.

00:46:32: Auch keine Angst zu haben Überzeugung zu zeigen.

00:46:37: Nicht Angst hat, dass es emotional werden darf, wenn es um gewerbene Sachen geht.

00:46:42: Das sind so ein paar Dinge, die wir eingefallen.

00:46:44: Aber einfach müssen Sie das besser sagen!

00:46:48: Ja, das ist gut, danke!

00:46:51: Dann kommen wir jetzt zur letzten Frage, in der wir uns allen unseren Gästen stellen.

00:46:56: Und zwar würden wir gerne wissen von dir was gibt dir Hoffnung für die

00:47:03: Kinder?

00:47:03: Ich habe nicht eine äusserliche Antwort, sondern eine dezidierte Glaubensantwort.

00:47:09: Die Auferweckung von Jesus Christus aus der Tote ist für mich der Kern der Hoffnung.

00:47:15: Wenn das stimmt und ich glaube, dass es stimmt, dass Gott sein Sohn aus den Toten aufgewacht hat, dann gibt es nichts in unserem Leben, die so tot könnte sein, dass sie zu neuem Leben nicht wieder erweckt werden.

00:47:29: Und dann muss man sich auch gar nicht irre machen zu irgendwelchen Reden von Kilenuntergang oder irgend so etwas Ähnliches.

00:47:36: Es gehört eigentlich zum Kerngeschäft von Gott, dass er aus dem was Tod ist oder Tod aussieht noch ins Leben erweckt.

00:47:45: und da bin ich auch sehr davon überzeugt, dass das einfach in den Kielen gilt egal ob bei uns eine Breite gerade oder wo immer.

00:47:51: Okay!

00:47:51: Mhm,

00:47:53: sehr cool.

00:47:54: Danke schon vielmals.

00:47:55: Merci Stefan Schweyer, dass du mit uns geredet hast.

00:47:58: Ganz schön!

00:48:04: Wir sind zurück im Studio.

00:48:06: Lukas, was hast du mit genau aus dem Gespräch?

00:48:09: Es sind verschiedene Sachen aber zwei möchte ich kurz sagen.

00:48:12: Das eine ist das mit dem gemeinschaftlichen, der auf freie Kirche Gottesdienst ausgezeichnet hat, wo Stefan Schweyer gesagt hat.

00:48:22: Also das ist etwas, das wirklich immer und immer wieder kommt, dass quasi die Pistro-Bereiche ... Oder einfach das gemeinschaftliche Bereich, gerade so wichtig ist wie der Gottesdienst-Raum, wo wir als Kirche uns in diese Richtung weiterentwickeln können.

00:48:39: Mindestens dann, wenn man an den Gebäuden überhaupt etwas machen kann – also das Gemeinschaftliche fördern.

00:48:47: Und das andere, was mich beeindruckt hat, ist das, was er gesagt hat – quasi eine Freikircherin Gottesdienste zeichnet sich auch durch das aus dass sich diese Leute, die vorhin stehen, auch ihre persönliche religiöse Überzeugung zeigen.

00:49:01: Dass das Ganze nicht in festgeformter Sprache bleibt und auch nicht in theologischen Topoi oder Theologische Themen, sondern dass es als alltägliche Vorkommt.

00:49:17: Was ich daraus nehme, ist gut wenn wir als die Leute, die sich auch ein bisschen zeigen von ihren Erfahrungen, vielleicht auch von ihrem Problem erzählen.

00:49:27: Das heißt nicht dass es eine Therapiestunde geht oder aber dass das auch einen Platz haben soll und kann einen Platz in der Predigt sein mit den eigenen Erfahrungen.

00:49:39: Was hast du mitgenommen?

00:49:41: Für mich sind zwei Sachen, die ich gerne weiter denken möchte für unsere Gottesdienste.

00:49:48: Das eine ist der Punkt, an dem du etwas antunst mit dieser verdichteten Sprache.

00:49:53: Ich habe das sehr gerne, wenn ich mir wirklich überlege wie formuliere ich jeden Satz und jetzt aber zu merken, dass es halt auch eine gewisse Distanz zu den Leuten schafft.

00:50:04: Weil es eben nicht, dass alltäglich ich das jetzt ad hoc formuliert bin und deren Spannung bin ich mir bis jetzt nicht so festbewusst gewesen, weil ich immer das Gefühl hatte ja, ich brauche auch... wirklich unkomplizierte Sprache, aber dass man so spürt ist sehr bewusst formuliert.

00:50:20: Das schafft einfach eine Distanz.

00:50:22: Und das zweite ist die Frage wie kann man dann so Lieder oder Singen zur Seite gestalten?

00:50:28: Dass gemeint sich möglichst auch als Gesamtband versteht?

00:50:33: Ich habe es sehr schön gefunden wie er das formuliert hat und ich glaube es funktioniert nicht immer die musikalische Begleitung weglassen, sondern es muss irgendwie gut geführt sein, dass das wirklich funktioniert.

00:50:45: Dass die Leute sich dann auch getraut zum singen und so.

00:50:47: Und ich glaube bei dem sind wir jetzt nicht so stark.

00:50:50: Und das nehme ich gerne mit in unsere Überlegungen von wenn wir Musik gestalten, um den Aspekt noch ein bisschen mehr reinzubringen.

00:50:57: Ja, ja... Die Gespräche sind für mich schon immer etwas Selbstreflexion und so weiter.

00:51:04: Bildung, das schätze ich sehr.

00:51:08: Also gut!

00:51:10: Das war Staffeln elf Episode neun von Aufwärts Stolpern im Podcast für die Kirchgemeinde Ambitionen.

00:51:18: Ich freue mich, wenn Sie Ihre Radioempfängerin auch nächstes Mal wieder einschalten.