Aufwärts stolpern

Aufwärts stolpern

Der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen

Transkript

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00:00:03: Aufwärts Stolpern, der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen.

00:00:08: Ich bin Lukas Huber, Fahrer von der reformierten Kirchmeindlöhninge Gummendingen im Kanton Schaffhausen

00:00:14: und ich bin Anna Neff, ordinierte Pfarrerin.

00:00:16: Ich arbeite als Jugendarbeiterin in den Stadtkirchen Winterthur.

00:00:19: Der Podcast vom Landeskircheforum richtet sich an reformierte Kirchengemeinden.

00:00:24: Wie werden wir von einem Dienstleistungsanbieter mehr zu einem Beziehungsnetzwerk?

00:00:29: Zu einem Beziehungsnetzwerk, wo sich Menschen plötzlich fragen, ob der Christi auch etwas mit ihnen zu tun haben

00:00:45: könnte.

00:00:54: In dieser zwölften Staffel schauen wir wieder zurück auf die Staffeleilfe.

00:00:57: Dort kommen wir mit den Gäste, die aus Freichele kamen, weil wir als Reformierte lernen wollen was Freichelen besser machen.

00:01:04: Ein paar Themen sind mehrmals vorgekommen und darum wollen wir über diese reden.

00:01:10: Genau, Gemeinde Neugründige.

00:01:12: Das ist natürlich schon ein sehr freikirchliches Thema.

00:01:16: Bei uns in dem Sinne nach der reformierten Logik kann es das ja wie eine Art gar nicht geben.

00:01:22: In der Landeskirchen-Logik ist ja quasi jeder Quadratkilometer von der Schweiz verteilt unter den Kirchengemeinden zugeordnet und dann ergibt ihr eigentlich eine Gemeinde neugrühendig keinen Sinn, weil sie schon alles versorgt

00:01:37: hat.

00:01:38: Allerdings ... In der reformierten Kirche sind dann auch plötzlich neue Projekte auftaucht, fresh eggs oder wie auch immer das man das nennen will.

00:01:47: Also neue Projekte, die dann quasi außerhalb dieser landeskirchlichen Flächenlogik Menschen probiert zu erreichen und wir kennen das in den Landeskirchen schon.

00:02:01: Klassische neue Gründungen sind sicher eine freie kirchliche Spezialität.

00:02:05: Zum Beispiel in der Episode V von den letzten Staffeln hat Marc Bommeli erzählt, er leitet Gotti Amris-Wiel und schafft ihn der Viwa Kirche Romanzhorn.

00:02:17: Er erzählt, wenn jetzt ein Gottesdienstfonds nicht funktioniert, weil es zum Beispiel auch Gotti nicht mehr funktionieren würde, dann würde man aufhören damit.

00:02:26: Oder wenn ich zum Beispiel eine Freikirche nicht mehr funktioniere, dann mache man sie einfach zu und dann startet man einfach eine neue Kirche.

00:02:35: Wahrscheinlich ist es schon auch eine freikirchliche Logik stärker, dass man einfach gemeint einen neuen gründet?

00:02:44: Ja das macht ja eigentlich auch noch Sinn, weil es sich von den Finanzen her auch etwas gar nicht weiterführen könnte, was nicht mehr funktioniert.

00:02:51: Das macht es vielleicht sogar noch ein bisschen einfacher um etwas beenden.

00:02:56: Stefan Schweyer hat auch gesagt, dass die Reformier-Kille von Faerchile lernen kann in einer Minderheitssituation fröhlich unterwegs sein.

00:03:04: Und das fand ich eine schöne Gedanke.

00:03:07: Gerade wenn man neu gründet oder ein Fresh Ex-Projekt startet, spürt man diese Minderheizsituation stärker als vielleicht die Susten, bei der man schon gewisse Grundlagen und Leute hier hat, welche gerne gönnen gehen, wo ihnen das wichtig ist?

00:03:25: Weil ich mit der Alfa tut mir sicher auch in einer gemeinten Neugründung.

00:03:29: Mit den Leuten, an einem Ort oder in einem Milieu-Bewegen, wo eigentlich noch keinen Kielerbezug oder wenig Kielernbezug hat.

00:03:36: Und um dort drin irgendwie fröhlich unterwegs zu sein und nicht das Gefühl habe, ah!

00:03:40: Das ist jetzt eine Betreuung.

00:03:41: Ich glaube es tut gut.

00:03:43: Ja.

00:03:43: Und ich habe auch das Gefühl, dass wir so wissen haben, wir sind hier in einer Minderheitssituation, dass das sehr befreiend kann sein, wenn man so ein Projekt ... startet, weil man dann nicht das Gefühl hat, ich muss jetzt die Kirche retten mit diesem Projekt.

00:03:59: Sondern es geht auch darum, ein paar neue Leute zu erreichen und schauen was passiert.

00:04:04: Und damit müssen wir das ganze Volkskirchen-Image wieder retten.

00:04:09: Ja, wobei der Stefan Schwejo ausgerechnet erzählt hat, dass quasi die alte freie kirchliche Logik ist... Wir haben schon einen Grundstock an Religiosität durch die Landeskirche.

00:04:20: Es gibt einen gewissen Grundwasserspiegel, aber dort so richtig eine Quelle, dass es richtig Wasser gibt.

00:04:26: Das müssen wir dann machen als Menschen zu einer richtigen überzeugten Glauben zu führen.

00:04:31: Wir können quasi innerhalb der Landeskirche wirken und dort Leute für unsere Art von Glaubensgründen.

00:04:39: Und das sagt oder Steffen Schwäher auch das gute Weg.

00:04:42: Mit dem sind auch mehr als Landeskiercher gemeint, die sind ja auch konfrontiert dass wir tatsächlich immer mehr mit Menschen zu tun haben, die gar keine religiöse Verbindung haben und gar kein Wissen mehr umhaben.

00:04:58: Insofern nähern wir uns auch den Fragestellungen von Freikirchen an.

00:05:06: Und in diesem Sinn macht ein gewisses Mitgliedersterben für die Freichiller schwieriger.

00:05:12: zum Gemeinden Neugründen?

00:05:14: Ja!

00:05:17: quasi erhöht der Bedarf, in diese Richtung zu denken.

00:05:21: Weil wir als traditionelle Landeskirche nicht mehr einfach davon ausgehen können, dass wir alle Leute erreichen.

00:05:32: Matthias Fankhauser war ein sehr interessantes Episode, Episode VI von der letzten Staffel, die er auch erzählt hat vor dem ganzen Gemeindegründungsprojekt in der Methodistischen Kirche.

00:05:46: Und dass das ein Erkenntnis war, ist auch von dem, was sie gemacht haben.

00:05:52: Dass wenn man eine neue Gemeinde startet – ein neues Projekt -, dass es in der letzten Zeit länger dauerte bis eine neuen Gemeinde finanziell selbstragend ist.

00:06:07: Man hat quasi davon ausgegangen in drei oder fünf Jahre ... geht das, man macht eine Anschubfinanzierung und dann funktioniert es.

00:06:17: Das war bei uns in der Schafauserkirche die Erkenntnis, wenn man ein Projekt unterstützt, dass man sie noch länger finanziell unterstützen muss als die drei oder fünf Jahre, an denen man bis jetzt davon ausgegangen ist.

00:06:28: Das ist eine Erkenntniss, die wir auch im landeskirchlichen Kontext gewinnen müssen.

00:06:39: Der Tomurhofer in der Episode elf hat auch darüber geschwätzt, dass neue Gefäße häufig evangelistischer sind als wenn man in einer etablierten Kirchengemeinde ist.

00:06:50: Und ich glaube das ist vor allem einfach ein Appell dafür.

00:06:54: es lohnt sich neu gemeinden zu gründen weil es schafft eine gewisse Dynamik wo du nur schwer anbringst wenn du mit einer bestehenden Gemeinde schaffst.

00:07:04: Das war sehr spannend.

00:07:05: Es ist eine neue Gemeinde, die sie dort gegründet haben.

00:07:09: und er sagt jetzt nach vierzehn Jahren merkt ihr schon, dass der Gemeind sich kennt und dass man dann auf die Bedürfnisse von den Leuten ausrichtet, die schon hier sind oder die klassische Gegeninnorientiertheit.

00:07:24: Dass das auch bei ihnen als Gemeinde neu gründig einstellt.

00:07:29: Und dann denke ich, was soll ich sagen?

00:07:31: Als ich die Fahrer von einer reformierten Kirche bin, meinte sie, dass es seit Jahrhunderten gibt oder?

00:07:37: Ich denke jetzt aus Landeskirchen Sicht.

00:07:41: Das ist aus meiner Sicht eine der Gründe, warum ... Ja, gemeint neugründig als im Kleid.

00:07:49: Aber man sollte immer wieder Projekte starten und auch Das kann der Nachkirchler sich auch unterstützen, dass man neue Projekte startet.

00:08:00: Damit man etwas dagegen ausrichten kann gegen die Innenorientierung, wo man sich auf die bestehenden Mitglieder ausrichtet.

00:08:12: Also quasi den Kampf ganz gegenseitig rausgerichtet ist immer verloren und das schaffen wir nicht.

00:08:18: Aber vielleicht können wir ein wenig etwas dazu beitragen, dass auch so wie eine Art Kultur entsteht vor dem, dass man sich gegen Aussen ausrichtet indem man eben neue Projekte startet und dann in der bestehenden Kirche meint, auch von diesem Projekt redet.

00:08:34: Und dass man quasi versucht die eigene Kirche zu fragen, dass die Leute verstehen es geht nicht einfach nur um diese Menschen, die hier sind sondern wir richten uns gegen... Die Leute, die nicht Mitglieder sind.

00:08:50: Wir laden sie auch ein für den Angebot und überlegen uns mit so Leuten zusammen, was sie brauchen.

00:08:55: Man kann damit mit einzelnen Projekten auch eine Kultur schaffen, die sich gegen ausserrichtet.

00:09:04: Und Lukas Blaser hatte ja auch viel von dem Seminar verzählt, das sie anbietet – mit etablierter Killegemeinde, um eben der Blick nach außen wieder gewöhnen zu können?

00:09:16: Und dass das aber schon auch ein recht intensiver Prozess ist, wo man wirklich schauen muss, dass wir alle mitnehmen können und sich irgendwie wieder etwas bewusster sein.

00:09:25: In welchem Kontext sind wir eigentlich unterwegs?

00:09:27: Was gibt es hier für Menschen?

00:09:29: Was bedeutet die gute Botschaft für diese Leute?

00:09:33: Ich glaube schon auch, dass das möglich ist mit der etablierten Kirche gemeint.

00:09:36: Aber manchmal ist es vielleicht einfacher mit einer Neugründung oder einem neuen Projekt umzustarten.

00:09:43: Also im Ganzen hat es schon im Grunde noch Die klassischen Freikirchlichen Verbände haben die gleichen Vorgestellungen und Problemen wie wir als Landeskirche.

00:09:54: Insofern gibt es nicht grosser Unterschied, nur habe ich drei Drucks.

00:09:58: Dort ist es fast wie ein Art Normaler in Freikierchen, dass man etwas neu startet und dort könnten wir als Landeskirchen noch etwas zulegen.

00:10:07: Ja, in dieser Episode mit Mathias Fanghausen hat er auch noch recht viele Gründe aufzählt.

00:10:12: Wieso so eine Neugründung oder ein Fresh-Exprojekt nicht funktioniert?

00:10:17: Und das habe ich spannend gefunden, weil ich glaube, dass wenn man dann so etwas startet und mal gut durchgeht, sind wir genug gut ausgerüstet in diesen Bereichen.

00:10:27: Oder müssen wir da noch irgendetwas schon von Anfang an mit ihnen nehmen, die uns noch fehlt.

00:10:32: Also der eine Grund ist ... wenn die Kontextualisierung nicht gelingt.

00:10:36: Also, wenn man vielleicht gleich etwas zu fest auf die falschen Bedürfnisse setzt oder sich nicht so bewusst ist, wer sind diese Leute, welche um uns herum sind?

00:10:49: Oder auch, wenn gewisse unternehmerische Fähigkeiten fehlen.

00:10:54: Das finde ich schon spannend, weil im Theologiestudium ... sehr wenig bis gar nichts in diesem Bereich gelernt, dass so unternehmerische Fähigkeiten angeht.

00:11:05: Ich glaube nicht, dass Pfarrpersonen ausgerüstet sind in dem, von dem hast du dann die Frage was gibt es sonst für Leute, die man da ein bisschen ziehen

00:11:12: kann?

00:11:12: Also mit Unternehmensfähigkeit heisst zum Beispiel auch wenn etwas nicht funktioniert heisst es ja noch nicht das Vision, den man hatte nicht funktioniert sondern darum muss man einfach etwas anderes machen.

00:11:23: und dort sind wir wahrscheinlich nicht so gut trainiert Gut ausgebildet sind.

00:11:30: Wie leitet man eine traditionelle Abtankung?

00:11:32: Wie macht man einen traditionellen Unterricht?

00:11:35: Wie leiten wir ein reformierten Gottesdienst mit Orgelmusik?

00:11:39: Und wenn manche Sachen nicht funktionieren, dass man dann vielleicht auch schnell aufgibt und der Eindruck hat es funktioniert nicht.

00:11:45: dabei wird Vision tragen aber man müsste die Nebenstrategie einfach ändern.

00:11:50: Meinst du das nicht?

00:11:52: Ja und ich glaube auch ganz grundlegende Dinge wie ... irgendwie Leitungsstrukturen, Gescheite aufzustellen.

00:12:01: Denn da gibt es ja in diesem Sinn bei neuen Projekten nichts vorgegeben und man muss sich überlegen welche Leute ich hier gewinnen und was für Funktionen brauchen?

00:12:12: Und wie kann ich die am besten einsetzen.

00:12:15: oder auch einfach das Thema Geld?

00:12:19: Also ich glaube da gibt's verschiedene Sachen wo man mitbringen muss damit so ein Projekt dann wirklich nachhaltig funktioniert und dann eben die Visionen lange nicht langen.

00:12:29: Ja,

00:12:30: gerade das Geld habe ich auch gemerkt.

00:12:32: Hier bin ich dran, mich auszubilden lassen im Fundraising weil es einfach nötig ist.

00:12:39: Und das bin ich also von mir den Pfarrer einfach nicht gewohnt.

00:12:45: Ein weiter Punkt wo Matthias Fanchaus gesagt hat ist auch wenn man nicht genug Gefahrwillige findet.

00:12:51: Wenn dann stirbt dieses Projekt auch... Von Anfang an sind die Leute mitgestaltet und mitwirkt.

00:13:01: Und ein Punkt, wenn das Projekt nicht genug gut in Gesamtkühlen eingebunden ist.

00:13:07: Das habe ich auch noch spannend gefunden.

00:13:09: Weil ich vermute oder habe es vielleicht bei mir auch so erlebt Wenn man etwas Neues startet dann hat man zuerst mal den Drang zum Ausgehen zum Beispiel jetzt nicht zu fest in den Strukturen der Kille unterwegs sein, aber dass das wichtig ist, dass es wirklich zusammen mit den bestehenden Kilengemeinden irgendwie auch funktioniert.

00:13:30: Dass dort die Arbeit gut aufgeleist ist, gut einbunden sind die Strukture.

00:13:34: Ich glaube, das macht Sinn.

00:13:37: Und dann habe ich auf Spannung gefunden was er gesagt hat, dass eigentlich nicht entscheidend ist und zwar die Struktur... ... von so einem Projekt, wie

00:13:46: es genau am Anfang ist.

00:13:47: Genau!

00:13:48: Dass das am Anfang eigentlich noch nicht entscheidend ist.

00:13:51: Mit der Zeit irgendwann wird's dann schon wichtig... Aber es ist wichtiger zum einfach mal ausprobieren und nachher dann Strukturen bauen.

00:14:01: Und nicht von Anfang an schon müssen wir ein perfektes Konzept haben, was alles genau zusammen funktioniert.

00:14:08: Also dann kommen wir noch einmal zurück auf das, was du vorhin gesagt hast mit dem Projekt nicht gut in die Gesamtkirche eingebunden ist, dass es ein Problem sein kann.

00:14:17: Hier wäre ich gemeint mehr so kommunikativ und nicht unbedingt strukturell, sondern dass man dort mit den Leuten unterwegs ist.

00:14:24: Wir planen jetzt das, machen jetzt das – damit ihr einfach wusstet von etwas zu reden ist.

00:14:30: aber nachher Strukturen von einem solchen Projekt können wir später noch machen.

00:14:36: Wobei, ich finde es schon spannend.

00:14:38: Mathias Fanghauser ist ja auch von EMK und sie haben tatsächlich auch strukturell die gemeinten Neugründungen behauptet, dass sie viel besser einbunden in ihre Gesamtkühle als bei den reformierten Kühlen der Fall sind.

00:14:52: Ich glaube, gewisse Strukturelle-Einbindung vereinfacht dann vielleicht auch Sachen für das Projekt.

00:14:59: Aber ich glaube auch, das muss wie nicht von Anfang an klärt sein!

00:15:06: Eine wichtige Episode für das war tatsächlich die Episode mit Tom Murhofer, der gesagt hat, ein Vorteil von Gemeinden Neugründigen ist, dass die Leitungsfunktionen noch nicht verteilt sind.

00:15:22: Das war eine interessante Gedanke.

00:15:26: Man denkt gar nicht unbedingt erst an das, sondern in einer Gemeinde Neugrundung ging es darum neue Leute zu erreichen.

00:15:33: Aber mit dem, dass man noch so ein neues Projekt startet, gibt es auch eine neue Gelegenheit für Menschen.

00:15:39: Die vor allem irgendwie unternehmerisch sind und die Sache anreissen, dass sie plötzlich Möglichkeiten haben sich zu engagieren, weil nicht alle Leitungsfunktionen schon verteilt sind.

00:15:51: Und man kann darum Menschen mit wie erst genannten Pionier-Feykeiten einen Spielwesen geben und sie schaffen lassen.

00:15:58: Das habe ich ganz spannende Gedanken gefunden möglicherweise als traditionelle, reformierte Kirche auch gewisse Leute ausschliessend davon verantwortlich zu übernehmen.

00:16:12: Weil einfach schon klar ist, wie die Strukturen sind und alle Besten verteilt sind.

00:16:18: Und der gleiche Gedanke habe ich auch ein bisschen gefunden in dieser Episode mit David Reusser.

00:16:23: Das war Episode vier, wo er erzählt hat von Bles Seeland, dem Jugendgottesdienst die Bläsjugendgottesdienst in der Schweiz, also an anderen Orten, nicht nur im Kanton Bern, werden.

00:16:40: Und wenn er dann gesagt hat, dort könne sich Junge beweisen können ... Wenn du ihn ein bisschen zuhörst, merkst du, was dort in den Bläsjugengottestdiensten passiert ist.

00:16:54: Das hängt davon ab, was die Jungen einfach machen.

00:16:57: Sie lassen diese Leute machen und dort und bekommen auch die jungen Spielwesen, wo sie sich ein wenig austoben können.

00:17:06: Und natürlich hat es hinterdraht dann so Leute wie er, der zwar noch jung ist aber doch schon ziemlich erfahren, die dann die Jungen unterstützen können und einmal korrigieren.

00:17:15: Natürlich ist klar das ist immer bei jungen Menschen so.

00:17:19: Aber quasi dass ein Vorteil von neuen Projekten, vom gemeint Neugründigen ist, da können junge Leute und innovative Leute ihre Fähigkeiten einbringen und können auch wachsen und ihre ... Fähigkeit ausbauen.

00:17:37: Ja, und das Coole ist ja... Man kann auch noch keine Gefühle gebraucht machen, wenn man ein neues Projekt startet.

00:17:42: Das sind vielleicht den Themen grösser in einer etablierten Kirchenmeinde, wo man dann gerade Angst hat, dass jetzt irgendwie alles auseinandergehalten wird?

00:17:48: Ja!

00:17:49: Guter Punkt.

00:17:50: Im Gespräch mit Lukas Blaser war es auch noch ein Thema, dass grundsätzlich Menschen mit Migrationshintergrund in Kiel gemeinden.

00:18:01: Er hat gesagt, sie schauen mal um, in welchem Kontext die unterwegs sind.

00:18:04: Es gibt sicher auch bei euch Menschen aus einem anderen kulturellen Hintergrund.

00:18:09: und er hat einen spannenden Punkt gesagt, dass meistens Leute aus der ersten Generation ... sich nicht in einer bestimmten Kirchengemeinde integrieren können.

00:18:21: Da sind wir als Kirchenmeinde zu monokulturell unterwegs und dort braucht es dann sogenannte Immigrationskirchen, aber ich finde es noch eine gute Überlegung zum wenn man ein neues Kirchen startet oder ein neues Projekt startet, um dort schon darauf zu achten dass man von Anfang an Leute mit einbeziehen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen Einfach eine grössere Diversität drin zu haben, die mitgestaltet hat.

00:18:49: Dass es eben ein wenig monokulturell wächst von Anfang an schon.

00:18:55: Ja das war ein interessanter Punkt.

00:18:57: Ich war nicht bewusst.

00:19:02: Also von daher haben wir in dieser letzten Episode einiges gelernt zum Thema Neugründung oder mindestens Projekt neue Projekte und da können wir auch von Freikirchen lernen.

00:19:22: Gut, dann war es jetzt also für den Staffel XII Episode II von Aufwärtsstolpern ein Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen.

00:19:33: Befreuen Sie sich, wenn Ihr Radioempfängerin auch nächstes Mal wieder einschaltet!