Aufwärts stolpern

Aufwärts stolpern

Der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen

Transkript

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00:00:03: Aufwärts Stolpern, der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen.

00:00:08: Ich bin Lukas Huber, Fahrer von der reformierten Kirchmeindlöhningen Gumpendinge im Kanton Schaffhausen

00:00:14: und ich bin Anna Neff, ordinierte Pfarrerin.

00:00:16: Ich arbeite als Jugendarbeiterin in den Stadtkühlen Winterthur.

00:00:19: Der Podcast vom Landeskühleforum richtet sich an reformierte Kühlengemeinden.

00:00:24: Wir werden mir von einem Dienstleistungsanbieter mehr zu einem Beziehungsnetzwerk.

00:00:29: Zu einem Beziehungsnetzwerk, wo sich Menschen plötzlich fragen, ob der Christi auch etwas mit ihnen zu tun hat.

00:00:39: Das ist Staffel XII, Episode I. Gastfreundschaft ist zentral.

00:00:52: In dieser XII Staffel schauen wir zurück auf die Staffeln XI.

00:00:55: Dort haben wir mit Menschen aus Freichele geredet, weil sie uns interessiert hat, was wir von ihnen lernen können.

00:01:02: Es gab verschiedene Themen, die immer wieder krass sind und darum wollen wir jetzt Zeit nehmen zum einzelnen dieser Themen noch einmal für die Tüchter ansehen.

00:01:10: Ja heute ist Gastfreundschaft ein Phänomen, das gar nicht so viel zu tun hat.

00:01:17: Man sieht ja, speziell sind Corona-.

00:01:19: Leute ziehen sich zurück ins Privatleben.

00:01:22: Bei uns im Klecken gibt es ein richtig markantes Beizelsterben.

00:01:27: Das hat auch Grund gelassen und ist ein Problem für die Menschen zu finden, die arbeiten

00:01:30: usw.,

00:01:30: aber trotzdem.

00:01:31: Die Leute ziehen sie zurück.

00:01:34: Einsamkeit ist ein riesiges Thema gerade unter Jugendlichen.

00:01:38: Von daher geht das Thema so raus ... Die Gastfreundschaft ist wichtig und ist auch entsprechend mehr verkohlt in dieser Staffel.

00:01:48: Ja, es kamen sehr unterschiedliche Zusammenhänge zum Beispiel bei Tom Mohofer.

00:01:54: Sie haben so ein Kaffee im grünen Haus in ihrer Kille.

00:01:58: In der Episode EELF hat er von dem erzählt oder mich an den Neulandkielen aus Russen bergen.

00:02:04: Sie hatten nicht nur ein Koffee sondern auch einen Spielplatz.

00:02:09: auch Familien mehr Platz gibt für Begegnungen.

00:02:13: Anna Sommer hat erzählt, dass sie bei ihnen im Rahmen von dem, was sie sonst als Kindergemeinde machen, z.B.

00:02:19: bei der Gottesdienst die Gastfühlschaft eine grosse Rolle spielt mit einem Welcome-Dienst, das sie haben.

00:02:26: Stefan Schweier ist auch auf verschiedenen Ebenen vorgekommen, wo er erzählt hat, wie sie Gottesdienste machen, aber auch wie freie Kinder grundsätzlich denken und mit Menschen unterwegs sind und Beziehung pflegen.

00:02:40: Und rauszukommen ist natürlich mein Lieblingsthema.

00:02:42: Wichtig ist einfach guter Kaffee, eine gute Kaffeemaschine sehr zentral.

00:02:48: Ja ich glaube das ist sicher ein Punkt aber wahrscheinlich jetzt auch nicht der Einzige.

00:02:54: Mensch!

00:02:56: Ich habe das Gefühl man bringt wahrscheinlich sogar gute Gaspräundschaften ohne Kaffees.

00:03:00: Aber ja es hilft sicher wenn man einen guten Kaffe hat.

00:03:03: Also Grundsätzlich habe ich das Gefühl bei verschiedenen dieser Themen darum gegangen die Hymnschwelle einfach schon mal senkt, dass Leute sich ja einfach wenig Angst davor haben vielleicht um mit den Rechilengemeinden in Kontakt zu retten.

00:03:19: Das Gefühl hat an, da kann ich einfach hingehen und dann werde ich nicht gefragt ob ich Mitglied bin von der Rechilegemeinde oder... Einfach alles was man macht strahlt eine gewisse Gastfreundschaft aus oder strahelt aussieht du bist auch willkommen egal wer du bist.

00:03:36: Und ich stelle mir schon vor, das ist auch ein bisschen ein spezifisch freikirchliches Thema.

00:03:41: So ein Image von Freikirchen, der heute noch zum Teil so fast sektorähnlich ist.

00:03:48: und jetzt können wir sagen okay es geht uns als reformierte nichts an, wir sind ja quasi Volkskirche.

00:03:54: und genau dort ist eben das was ich denke dass es uns auch zunimmt etwas angeht.

00:04:01: Wir sind faktisch nicht mehr Volkskirchen immer weniger Leute sind dabei, und so weiter.

00:04:05: Wir müssen nicht jammerer.

00:04:08: Es gilt auch für die Landeskirche, dass wir es mit immer mehr Menschen tun haben, die keinen Kontakt zur Religion haben oder misstrauen sind gegenüber jeder Religion, wo gar keine Rolle spielt der Freikirchen und der LandeskIRche.

00:04:22: Und darum denke ich, ist es auch sinnvoll, wenn es unser Ziel ist, Hemmschwellen abzubauen?

00:04:29: Auch wenn wir Landeskierchen sind!

00:04:34: Ja, also zum Beispiel in einer Form von einem Kaffee oder einem Spielplatz.

00:04:39: Oder ein Rekita, wie das dort auch in Hallau der Fall ist.

00:04:43: Also Möglichkeiten, dass die Leute einfach schon mal mit den Menschen der Kille in Kontakt kommen, ohne dass überhaupt das Thema Glauben eine Rolle spielt?

00:04:53: Was mir sehr beeindruckt hat, muss dann gut gemacht sein.

00:04:58: Gerade in Neuland und Bugs Michael Russenberger und der Episode sieben, die er dann erzählt hat, dass sie dort eben für das Kaffee ein professionelles Farbkonzept erarbeitet haben.

00:05:14: Also nicht einfach nur ... Gut, vollautomaten müssen wir nicht.

00:05:17: Aber auch nicht nur einen Vollautomat anstellen, wo man eine Kapselmaschine und so weiter sagt, du bist jetzt schon gut!

00:05:25: Sondern dass man dort auch wirklich schön einrichten muss.

00:05:28: Interessanterweise kannst du noch erinnern, dass Simon Ober ist in der Episode six von der Staffel neun, also schon ziemlich Zeit, hat er ja auch gesagt.

00:05:36: Also man sollte dann schon eben professionell machen, wenn schon und nicht einfach um einen Vollautomater so anzustellen.

00:05:44: Also von daher denke ich, ist das auch etwas ... Ich meine auch die Kita in Hallau?

00:05:51: Das wurde natürlich dann professionell geleitet.

00:05:53: Also dort geht es gar nicht mehr anders.

00:05:55: Aber es muss dann schon gut gemacht sein, wenn man Gastfreundschaft als zentrale Wert hat.

00:06:03: Ja, und ich finde das ist schon auch die Frage, ob man das oder kann man das investieren.

00:06:12: Und ich finde es noch schwierig, weil man nicht wirklich messen kann, was nachher der Altkunde davon ist.

00:06:19: Also du hast noch nicht einfach sobald du ein Kaffee aufmachst mehr Leute im Gottesdienst mehr Jugendliche, die ins Jugendprogramm kommen oder mehr Familien, die das Programm kommen, sobald sie einen Spielplatz haben.

00:06:32: Also ich glaube ... Das ist wahrscheinlich nicht die einfachste Entscheidung zu sagen hey... Oder zum Argumenten dafür finden, um es machen.

00:06:42: Wenn man als Kirche eher noch muss überlegen ja wo investieren wir unsere Ressourcen für was haben wir noch Zeit und Geld?

00:06:49: Dann sagen wir, dass sie nicht direkt in den Altkommen für das Kielgemeinleben hat.

00:06:55: Also mindestens kurzfristig nicht?

00:06:57: Ich meine gerade Tom Murhofer hat schon erzählt, dass es für sie einen grossen Schritt war und auch die Kirchliche, die religiöse Arbeit vorantrieben hat aber natürlich nicht sofort.

00:07:10: Das, was du gesagt hast, bezieht sich auf die Diskussion vorher.

00:07:15: Du kannst nicht einfach sagen, es kommen dann gerade mehr, sondern das ist ein längerfristiges Engagement.

00:07:21: Ein längerfristiges Investieren auch ohne direkten Profit davon quasi.

00:07:28: Ja und es ist wahrscheinlich auch langfristig schwierig zu messen was jetzt direkt aufgrund von diesem Kaffee passiert aber spürbar wird sicher.

00:07:36: also das haben jetzt alle erzählt dass man irgendwie merkt ja es macht etwas aus in der Art und Weise wie die Leute einem begegnet als Kugeln?

00:07:44: Ja, genau.

00:07:46: Wir erzählen auch, was Stefan Schweyer erzählt hat.

00:07:49: Er ist schon praktischer Theolog, als Professor und in ihrer Gemeindeleitung nicht, sondern dort einfach als normaler Mitglied.

00:07:57: Und er hat dort erzählt, dass es für Freikirchen sehr wichtig ist, dass man sich zur Zuhörung fühlen kann, beformen überhaupt glaubt oder auch ohne dass man glaubt, dass mehr von der Metaebene her kommt.

00:08:14: Und das ist ja typisch, er hat dann geredet über die Glaubenskurs Alpha Life.

00:08:19: Die ja lustig war aus der anglikanischen Landeskirche quasi kommt nicht von einer Freikirche, wo aber ganz klar ist zuerst Istme also ein zentraler Wert, abgesehen davon nur bei Jesus abgelugt ist.

00:08:32: Aber dass er dort gesagt hat Das ist wichtig gerade bei Glauben Kürsen so, dass man zuerst zusammen ist.

00:08:42: Ich habe auch den Eindruck, dass bei Freikirchen noch die Betonung auf das Bistro kommt.

00:08:48: Das hat Stefan Schweyer geschildert, dass ein Freikierchen neu gebaut wird und der Gottesdienstraum relativ klein ist im Vergleich zum Bistron, wenn man es mit einer reformierten Kirche beschreibt, wo eine spezifische freikirchliche Dynamik noch beschreibt.

00:09:08: intern wichtig ist, weil er sehr schön beschrieben hat, dass in einer Freikirche sich oft Menschen treffen, die nicht unbedingt Nachbarschaft miteinander teilen.

00:09:20: Sondern dass sie oft dann weiter verteilt sind und dann entsprechend in diesem Bistro eben auch die ganzen Beziehungen innerhalb der Freikierchen klären müssen.

00:09:30: Also dort gibt es vielleicht noch einen spezifischen freikirchlichen Aspekt vor dem, warum das sowieso ... grundsätzlich wichtiger ist.

00:09:39: Aber ich denke, wir können hier auch ein Landeskirchen von diesem Lehren mit dem Gewicht auf das legen.

00:09:47: Ich habe einen Asgefühl.

00:09:50: Inhaltlich und theologisch habe ich das Gefühl, dass es vielleicht einfacher in den Landeskehlen zu sich zur Zugehörung fühle, an wen man jetzt nicht eine spezifische Form von Glauben hat oder pflegt.

00:10:02: Das ist vielleicht in einer freien Kühlung schwieriger wenn du merkst... sind sie ja expressiv mit ihrem Glauben.

00:10:09: Da ist sicher ein wenig mehr die Stanz hier, aber so dass ihnen kommen in die Gemeinschaft und Anschluss finden in einer Gemeinsschaft, ich glaube das ist sozusagen mal in der durchschnittlichen reformierten Kille wahrscheinlich schwieriger weil eben nicht so viel Raum für das eben nachher noch zusammensitzen nach dem Gottesdienst da ist oder... Ja, weil die Gemeinheit und die Gastbräundschaft in den Kirchlichen alles Ein bisschen weniger gewichtig ist, als sie feucheln.

00:10:39: Wir sind gerade im Überlegen für ein neues Unterrichtskonzept regional zu machen und da ist nun eines der Themen, die sofort auftaucht.

00:10:48: Man sollte nicht nur Unterricht machen, sondern auch vorher- oder nachher zusammen essen.

00:10:55: Dass das wie eine Art Integrale Bestandteil wird vom Unterricht.

00:10:59: Das ist letztlich die gleiche Überlegung, dass man dort Beziehungen und Gastfreundschaft pflegt.

00:11:06: Ja...

00:11:08: Aber wenn man das dann will, dass es auch in mehreren Episoden rauskommt, dann zahlt man einen gewissen Preis dafür.

00:11:16: Es muss wichtig sein, auf der einen Seite haben sie davon gearbeitet, professionell zu machen, aber nicht nur eine Braustelle und geltend Handeln.

00:11:24: Es bedeutet ein Aufwand für ... Die Kirche selbst.

00:11:29: Der Tomurhofer schilderte das, wie aufwendig es ist, das Kaffee im Grünenhaus zu betreiben.

00:11:34: Sie mussten dort auch eine Zeit langs Kaffeeschließen, weil sie nicht mehr ging.

00:11:41: Und ich glaube schon, dass man einen Preis dafür zahlt.

00:11:46: Ein aktuelles Beispiel bei uns.

00:11:49: Es ist gerade der Vortritt ... sollte die Dagenstrukturen in Löhningen eingeführt werden.

00:11:55: Und der Raum, das sich als geeignet ausgestellt hat ist Mesmerhaus, also unser Kirchgemeindhaus.

00:12:02: und jetzt ist natürlich die Frage aber momentan rasch wenn dann die Dage Strukturen von morgen am sieben bis zu oben am siebene oder irgend so etwas dort sind ja aber da kann man ja Kirchen diese Räume gar nicht brauchen.

00:12:15: unter TZ hat gesagt wir wollen schon vorher rein.

00:12:18: Es gibt dort die Diskussionen, dass man einfach sieht, wenn man so etwas angeht.

00:12:27: Dann muss man erst einmal gut mit den Leuten sprechen, die ich gemerkt habe – das haben wir vielleicht ein wenig zu wenig gemacht – aber dann hat es auch einen gewissen Preis.

00:12:35: Man hat auf der einen Seite die Möglichkeit, dass Leute in einem kirchlosen Gebäude gehen, wo keine Verbindungen zu den Kirchen sind und was wir wollen.

00:12:47: Hat das dann unter Umständen auch einen Preis für die bestehenden Gruppen, fürs Bestehende funktionieren?

00:12:53: Man muss dann auch ein bestehender Funktionieren vielleicht umbauen.

00:12:57: Also dort glaube ich es ist gut wenn man das mitnimmt.

00:13:00: Es hat einen Preis wo man muss ihn berechnen.

00:13:04: Und die Leute der Kirchengemeinde müssen irgendwie verstehen wieso man das macht.

00:13:09: also man muss irgendwie die Vision dahinter verstehen und können dahinter stehen.

00:13:17: bei all den Hemmschwillen Senkungsprojekte mich schon immer wieder gefragt hat, dass ich gemerkt habe es ist eigentlich sehr anders wenn nicht sogar das Gegenteil vom Konzept Simple Church und wir haben schon ein paar Mal darüber gearbeitet wo sie darum geht einen möglichst klaren Weg zu haben von Das ist meine Zielgruppe.

00:13:39: Und in diesen drei Schritten begleiten mir diese Menschen Unendlich viel Gefäße, unendlich viele Zielgruppen.

00:13:46: Wir haben einfach blödsame Zielgruppe und haben einen Weg wie wir diese Leute begleitet.

00:13:53: Und wenn man dann so ein Projekt anfängt, das jetzt nicht eine mega klare Output für die Kindergemeinde hat, wo mehr Vertrauensaufbau im Allgemeinen sind, dann habe ich das Gefühl, dass wir es verzetteln.

00:14:09: Ja, ich habe mich schon ein bisschen gefragt was finde ich das gut?

00:14:12: Vielleicht ist es nicht gut.

00:14:13: Aber ich habe das Gefühl wenn man neue Leute erreichen will und neue Zielgruppen erreichen, was wir ja irgendwie gerade also reformiert haben müssen dann geht's wahrscheinlich einfach nicht anders als zuerst mal so anfangen und vielleicht entwickelt sich aus dem dann gleich wieder irgendwie eine simple Church Format wenn man merkt jetzt sind ganz viele neue Leute hier und jetzt können wir mit denen irgendwie etwas machen.

00:14:36: aber Es ist einfach eine komplexe Situation und man kann nicht ganz so einfach und simpel vorgehen.

00:14:44: Ja gut, das ist jetzt auch ein interessanter Punkt!

00:14:47: Also wenn es darum geht quasi einen Kaffee aufzumachen als Kirche dann gilt das sicher weil das ist grosses, offen usw.

00:14:55: Das Thema Gastfreundschaft an sich kannst du natürlich sehr gut in einem simple Church Modell einbauen.

00:15:02: Dass du sagst, du legst jetzt zum Beispiel Wert auf Jugendarbeit.

00:15:06: Und dann sagst du eben ja aber all die Angebote von der Jugendarbeit, da tut man sie immer essen.

00:15:12: Dort gibt es auch verschiedene Überlegungen, aber das ist sicher so.

00:15:16: Wenn du sagest, du willst wirklich einen Kaffee aufmachen oder etwas, dann hast du nicht eine ganz breite Zielgruppe, weil sich sonst einfach nicht lohnt.

00:15:23: Das lohnt sich nicht, so ein Kaffeeschöne einzuordnen nur für zwei Mal in der Woche zu jugenden.

00:15:28: Also ich sage es einfach.

00:15:30: Jetzt begrüße ich.

00:15:31: Ja,

00:15:34: das würde ich sicher auch so sehen.

00:15:35: Grundsätzlich lässt sich das Thema Gastbrüntenschaft gut in die bestehenden Sachen dorthin denken.

00:15:43: Etwas anderes, was mich bei diesem Thema spannend finde ist, dass es von Rene Christen gesagt hat, dass man sich überlegt muss, wenn mir wirklich neue Leute kommen.

00:15:53: Das ist ja eigentlich das Ziel, wenn wir mit Tempschwellen senken und unter das Gastbründchen sein können, damit wir mit neuen Leuten zukommen.

00:16:02: Und dass man sich dann auch bewusst sein muss, dass das kann die etablierten Formen in Frage stellen und verändern.

00:16:09: Weil neue Leute kommen, die neu denken und andere Sachen einbringen.

00:16:13: Ich glaube es ist ja eigentlich der Kern von Gastfreundschaft, dass man sagt ich will dich wirklich kennenlernen.

00:16:20: Ich will nicht einfach nur, dass du jetzt da bist und einen feinen Kaffee trinken kannst sondern mir ist wichtig was du denkst wer du bist und das sollt Platz haben.

00:16:30: Dann muss man sich schon als Kirchengemeiner bewusst sein, dass das passieren kann und auch eine Veränderung bringt.

00:16:40: Wenn man in diese Richtung geht, verändert es auch.

00:16:43: Das glaube ich auch an die Atmosphäre.

00:16:45: Man muss dem Parat sie wirklich den Schritt machen.

00:16:50: Spannend!

00:16:53: Und jetzt was bedeutet das ganze Thema Gastfreundschaft für die Kirchgemeinde?

00:16:59: Ambitionen?

00:17:01: Ja, ich glaube das kann wirklich sehr unterschiedliche Sachen bedeuten.

00:17:05: Ich glaube nicht dass es muss heißen, dass man jetzt gerade ein Riesenprojekt starten muss und eben irgendwie so eine Skaffe aufbauen oder einen grossen Spielplatz einrichten.

00:17:15: Es kann das heißen?

00:17:17: Also ich glaube... Schade tut's nie, wenn man es richtig macht!

00:17:21: Aber es kann auch sein, dass wir einfach mal schauen, wo haben ja vielleicht die Spielraum, die wir noch nicht genutzt haben.

00:17:29: Vielleicht muss das dann nicht in jedem Programm drin sein, dass wir überall zusammen essen.

00:17:33: Aber dass man irgendwie sagt, hier ist ein Ort, wo Leute, die den Anschluss suchen und vielleicht schon mal eine oder zwei Orte auftachten, die aus dem Kiel erleben, hier können sie einladen, um so sie wirklich kennenzulernen.

00:17:46: Oder da lernen sie Menschen von unserer Kielgemeinde wirklich kennen?

00:17:49: Ja!

00:17:51: Also das heisst sind wir nachts... Fast zwei Themen.

00:17:54: Das eine ist, wie wir in dem, was wir schon machen können, die gastfreundlicher werden können.

00:18:00: Dass man es noch einmal durchdenkt, was bedeutet das für unsere bestehende Seniorenarbeit?

00:18:04: Für den Unterricht und für die Jugendarbeit.

00:18:08: Und das andere wäre ein offener Raum für ... Also für das Dorf, fürs Quartier und richten einen Kaffee ein.

00:18:16: Und das ist mir übrigens schon noch geblieben in der Episode mit Daniela Zillig von Flaville, Staffel neun, Episode vier, wo ... Für mich herausgestochen wurde, dass sie einfach gesagt haben, wir haben jetzt die Kirche, auch den Vorplatz dort, und wir brauchen ihn.

00:18:37: Ich dachte dann, wir hätten diesen Ort nicht, oder?

00:18:41: Wir könnten so etwas gar nicht machen, was sie gesagt haben.

00:18:43: Ja du musst halt das machen!

00:18:45: Du musst arbeiten mit dem, wo du hast.

00:18:48: also quasi ja die Überlegung, was in der Gastfundschaft ist vielleicht wichtig und dann können wir uns in den bestehenden Gefäße überlegen, sollte man das dort mehr investieren.

00:18:59: Und es anderen haben wir überhaupt die Möglichkeit versorgen für etwas ganz grosses zu machen oder einfach nicht und dann weiterarbeiten mit dem was man hat.

00:19:08: Also wenn man einmal Irgendwie über den Umbau nachdenken.

00:19:13: Den Gedanken mindestens haben, vielleicht geht es nicht, vielleicht bringt's nicht.

00:19:16: Vielleicht ist die Kirche am falschen Ort?

00:19:18: Das hat auch Simon Obrist gesagt und muss einfach zentral sein

00:19:21: usw.,

00:19:22: das sind ganz grosse Überlegungen.

00:19:25: aber dort auch bei grösser Projekten Stichwort Gastfreundschaft mit bedanken wenn man das macht.

00:19:34: Weil ich denke schon jetzt vom grossen Bild her dass auch für uns als Landeskirche Beziehungen wichtiger werden.

00:19:45: Wir sind eine traditionelle, grosse, alte Institutionen.

00:19:52: aber so vom grossen Bild und der Dendenz her wird die Bedeutung von unseren Institutionern abnehmen und wir werden mehr in konkrete und einzelne Beziehung investieren müssen Wenn wir gut weitergehen, glaube ich.

00:20:10: Und darum sind wir sehr schnell beim Thema Gastfreundschaft.

00:20:17: Ja?

00:20:17: Wollen wir dann einmal Schluss machen?

00:20:21: Also gut!

00:20:23: Dann war das jetzt alles von der Staffel XII Episode I von Aufwärtsstolpern im Podcast für den Kirchmann mit Ambitionen.

00:20:33: Wir freuen uns wenn Sie Ihre Radioempfängerin auch nächstes Mal wieder einschalten.